Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Friedlinde Gurr-Hirsch: "Verbreitete Gewalt gegen Frauen und Mädchen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken."

Am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ (25. November) ist es der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch ein wichtiges Anliegen, auf die Situation vieler von Gewalt betroffenen Frauen und Mädchen aufmerksam zu machen. „Dabei handelt es sich nicht um ein Phänomen, das nur in bestimmten Regionen der Welt auftritt. Gewalt gegen Frauen gibt es auch in Europa, in Deutschland und in unserer Nachbarschaft. Frauenrechte sind Menschenrechte. Daher ist ein konsequenter Einsatz gegen sexualisierte Gewalt gegen Frauen von Politik und Gesellschaft nötig“, betont Friedlinde Gurr-Hirsch. 
 
„Alle betroffenen Frauen benötigen unsere Hilfe“, konstatiert die CDU-Landtagsabgeordnete. In Baden-Württemberg gebe es ein gewachsenes Netz von Schutz-, Beratungs- und Hilfsangeboten, das aus Einrichtungen der Kirchen, der Städte und Landkreise sowie speziellen Vereinen bestehe. Beispielhaft seien hierzu die landesweit 40 Frauen- und Kinderschutzhäuser zu nennen. „Die Bekämpfung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist ein Schwerpunkt der Landespolitik“, so Gurr-Hirsch.
 
Der „Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen“ geht auf die Ermordung der drei Schwestern Mirabal zurück, die am 25. November 1960 in der Dominikanischen Republik vom militärischen Geheimdienst nach monatelanger Folter getötet wurden. Um weltweit die Verbrechen an Frauen und Mädchen ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, wurde im Jahre 1999 der 25. November von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Tag für die Beseitigung der Gewalt gegen Frauen“ erklärt.
 
MK

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