Radfahrausbildung für Grundschüler

Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch: "Die Radfahrausbildung in den Grundschulen ist die wichtigste und erfolgreichste Maßnahme in der schulischen Mobilitäts- und Verkehrserziehung. Sie muss in der derzeitigen Form erhalten bleiben."

„Ich freue mich, dass die grün-rote Landesregierung die Radfahrausbildung im Grundschulalter als äußerst positiv bewertet und diese auch weiterhin flächendeckend gewährleisten wird“, betont Friedlinde Gurr-Hirsch anlässlich der nun vorliegenden Antwort der Landesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der CDU-Landtagsabgeordneten. Hintergrund hierfür waren Befürchtungen zu Mittelstreichungen, die zu Lasten der Verkehrs- und Schulwegsicherheit der jungen Radfahrerinnen und Radfahrer geführt hätten.
 
Die Anfänge der Radfahrausbildung liegen bereits in den 50er-Jahren. Seit im Jahre 1952 in Stuttgart die erste stationäre Jugendverkehrsschule ihre Arbeit aufnahm, wurde die Radfahrausbildung in Baden-Württemberg sukzessive ausgebaut. „Seit Anfang der 70er-Jahre wird sie flächendeckend in Baden-Württemberg angeboten“, erläutert Friedlinde Gurr-Hirsch. Ihrer Meinung nach ist die Radfahrausbildung ein bewährtes und unverzichtbares Element in der Verkehrssicherheit für Kinder.
 
Im Jahr 2012 haben landesweit mehr als 100.000 Kinder an der Radfahrausbildung teilgenommen. Die Erfolgsquote lag bei 92 Prozent, was die hervorragende Qualität der Ausbildung verdeutlicht. „Dies spiegelt sich auch bei der Anzahl der polizeilich registrierten Schulwegunfälle mit Fahrrädern wider. Diese liegen in Baden-Württemberg mit landesweit um die 300 Fälle seit Jahren auf einem niedrigen Niveau“, so Gurr-Hirsch.
 
MK

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