"Die Welt ist bunt - Vielfalt ist gesund"

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL beim Frauenwirtschaftstag 2013 in Bad Rappenau

Die „Rolle von Frauen“ und die „Bedeutung von Diversität in der Wirtschaft“ standen thematisch im Mittelpunkt eines sehr gut besuchten Frauenwirtschaftstages in Bad Rappenau. Veranstalter war das EXIST Institut für Konzeptentwicklung und Coaching, das regelmäßig Workshops und Wirtschaftstage für Frauen organisiert.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und Schirmherrin der Veranstaltung, wies in ihrem Grußwort darauf hin, dass die Generation junger berufstätiger Frauen ihren männlichen Kollegen in Sachen Qualifikation heute in nichts mehr nach steht. „Auch die Anzahl weiblicher Führungskräfte ist in den letzten Jahren mit einem Zuwachs von fast 62 Prozent stark angestiegen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor.  
 
Der Veranstaltungstitel „Die Welt ist bunt – Vielfalt ist gesund“ verdeutlichte, dass gelebte Vielfalt zunehmend zum gesellschaftlichen Thema und zur wirtschaftlichen Grundlage wird. „In Unternehmen und Gesellschaft ist Vielfalt eine Bereicherung und kein Nachteil. Wissenschaftliche Studien beweisen, dass unterschiedliche Teams effektiver arbeiten als gleichartige. Dies bezieht sich nicht nur auf das Geschlecht, sondern auch auf das Alter und die Nationalität“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Weitere Redner waren der stellvertretende Bürgermeister Klaus Hocher, die Unternehmensberaterin und hauptverantwortliche Organisatorin Ulrike Braun und der Diversity-Experte Nejdet Niflioglu. Er leitet das erste und größte Mitarbeiternetzwerk in Deutschland, den Daimler-Türk-Treff, und berät unter anderem Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel im Rahmen des Integrationsgipfels der Bundesregierung. Für Nejdet Niflioglu ist die Förderung von Vielfalt zwingend notwendig, um unseren Lebensstandard zu bewahren. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels kann seiner Meinung nach auf das Potenzial von Frauen und gut ausgebildeten Menschen mit Migrationshintergrund nicht verzichtet werden.
 
MK

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