Die Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und Elke Brunnemer setzen sich für den Erhalt der Krebsbachtalbahn ein und fordern langfristiges Nutzungskonzept

„Wir sind sehr froh darüber, dass die Anrainergemeinden sich für den Fortbestand der Krebsbachtalbahn aussprechen und dazu bereit sind, einen Teil der notwendigen Investitionskosten zu übernehmen“, betonten Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Elke Brunnemer MdL anlässlich der aktuellen Diskussion um die Zukunft der Bahn. Hinzu kommt, dass auch das Landesverkehrsministerium auf Nachfrage der beiden CDU-Abgeordneten bestätigt hat, dass die Krebsbachtalbahn im Rahmen eines Schienenwegesicherungsprogramms gefördert werden kann. In der Beantwortung der parlamentarischen Anfrage heißt es wörtlich: „Eine Bezuschussung der Weiterführung der Krebsbachtalbahn durch das Land ist im Rahmen des Landeseisenbahnfinanzierungsgesetzes möglich.“
 
Darüber hinaus wollten die Landtagsabgeordnete Brunnemer und Gurr-Hirsch erfahren, ob seitens der Landesregierung Fördermöglichkeiten für den Schüler- und Güterverkehr auf der 17 Kilometer langen Strecke zwischen Neckarbischofsheim-Nord und Hüffenhardt zugesagt werden könnten. Was die Förderung zur Wiedereinführung des Schülerverkehrs anbelangt, so verweist das Ministerium auf die Verantwortung der beteiligten Kommunen. Außerdem seien weder Unterstützungen von zusätzlichen SPNV-Leistungen noch die Förderung zur Einrichtung von Güterverkehr möglich. „Der Zweck der Förderung von Entwicklungsbahnen aus dem Schienenwegesicherungsprogramm ist der Erhalt und die Sicherung von Eisenbahnstrecken allgemein. Weitergehende Fördermöglichkeiten sind nicht gegeben“, heißt es in der Drucksache. Enttäuscht waren die Abgeordneten darüber, dass auch der Tourismusminister Alexander Bonde nicht dazu bereit ist, die Geldschatulle zu öffnen.
 
„Zur langfristigen Sicherung der Krebsbachtalbahn, bedarf es eines nachhaltigen Nutzungskonzeptes aller Beteiligten“, fordern Friedlinde Gurr-Hirsch MdL und Elke Brunnemer MdL. So könne beispielsweise die Wiedereinführung des Schülerverkehrs oder die Einrichtung einer Holzverlademöglichkeit zu einer Steigerung der Auslastung beitragen. „Auch im Nahverkehr und in der Ansiedlung neuer Firmen im ehemaligen Bundeswehrdepot in Siegelsbach liegen Chancen“, so die beiden Landtagsabgeordneten, die die Anrainerkommunen der Krebsbachtalbahn auch zukünftig sehr gerne konstruktiv begleiten.
 
MK

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