Israelisch-deutsche Schülergruppe im Landtag

Erste Führung durch den gerade fertiggestellten Interimsplenarsaal

Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Hartmanni-Gymnasium in Eppingen und der israelischen Stadt Zichron sind derzeit israelische Jugendliche für einige Tage zu Gast in Eppingen. Ihr Besuch ist Teil eines mehrjährigen Schüleraustauschprojektes, bei dem die israelischen Schülerinnen und Schüler viel über den Südwesten und die baden-württembergische Politik lernen. Auf Einladung der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch konnten sie gemeinsam mit ihren deutschen Altersgenossen das baden-württembergische Parlament besichtigen und für einen Tag das Flair der Landeshauptstadt genießen.
 
„Die deutsch-israelische Freundschaft weiterzuentwickeln und eine gute gemeinsame Zukunft zu verwirklichen, das ist die Aufgabe der jüngeren Generation“, davon zeigte sich Friedlinde Gurr-Hirsch beim Besuch des gerade fertiggestellten Interimsplenarsaals überzeugt. Aufgrund von umfangreichen Renovierungsarbeiten ist es nicht mehr möglich, das traditionelle Landtagsgebäude zu besichtigen. Die Führungen und Erläuterungen zur Politik in Baden-Württemberg finden nun im Kunstgebäude statt, wo in den nächsten beiden Jahren die Plenarsitzungen des baden-württembergischen Landtages stattfinden. Die Schülerinnen und Schüler aus Eppingen und Zichron waren die ersten Besucher.
 
Dabei war es Friedlinde Gurr-Hirsch sehr wichtig, mit den jungen Leuten ins Gespräch zu kommen und ihre Arbeit vorzustellen. Nicht nur als Mitglied des Ausschusses für Europa und Internationales ist die Landtagsabgeordnete mit den Problemen und Herausforderungen in Israel vertraut. Sie selbst war auch schon zweimal dort, um sich das Land und die Situation vor Ort anzusehen. Ihrer Meinung nach tragen gerade die Kontakte der jungen Generation entscheidend dazu bei, das gute deutsch-israelische Verhältnis auch zukünftig zu pflegen. „Der Schüleraustausch ist ein sehr wichtiges Element, um die langjährige Freundschaft zwischen den beiden Staaten zu vertiefen“, so Gurr-Hirsch abschließend.
 
MK

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