Gute Nachrichten aus Brüssel: Zukunft der EURES-Grenzpartnerschaften ist gesichert

Stelllvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion informiert

„Die Zukunft der EU-Förderung für die EURES-Grenzpartnerschaften ist auch für die Förderperiode 2014-2020 gesichert“, sagte die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Friedlinde Gurr-Hirsch MdL anlässlich der Einigung zwischen Europäischem Parlament und dem Rat über das EU-Programm „Beschäftigung und soziale Innovation“. „Ich freue mich, dass auch in der neuen Förderperiode die EURES-Grenzpartnerschaften wieder aus einem eigenen EU-Programm finanziert werden können.“ Der Rat und das Europäische Parlament hätten sich darauf geeinigt, die EURES-Grenzpartnerschaften in das EU-Programm „Beschäftigung und soziale Innovation“ einzubeziehen. So würden die ursprünglichen Pläne der Kommission korrigiert, die EURES-Grenzpartnerschaften aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) zu finanzieren, was mit erheblichen Einschränkungen und einem geringeren Kofinanzierungssatz verbunden gewesen wäre.
 
„Mit der nun gefundenen Lösung haben alle an den EURES-Grenzpartnerschaften beteiligten Partner nun Klarheit, dass die EU-Kofinanzierung bis 2020 gesichert ist. Damit gewinnen die EURES-T-Grenzpartnerschaften ein großes Stück Planungssicherheit “, so die Stellvertretende Fraktionsvorsitzende. „Dies ist eine gute Nachricht für alle Grenzräume. Die wichtige Arbeit der EURES-Beraterinnen und EURES-Berater für Arbeitssuchende, Schulabgänger und Arbeitgeber am Oberrhein und an Hochrhein und Bodensee kann fortgesetzt werden. Damit wachsen die Ausbildungs- und Arbeitsmärkte weiter zusammen und in Baden-Württemberg dringend benötigte Fachkräfte bzw. Auszubildende können z.B. aus dem Elsass leichter gewonnen werden.“
 
„Die CDU-Landtagsfraktion hatte sich im letzten Jahr im Vorfeld der entscheidenden Verhandlungen an Herrn Staatssekretär Fuchtel mit der Bitte gewandt, sich im Rat für eine Integration aller EURES-Maßnahmen in das EU-Programm für Beschäftigung und soziale Innovation einzusetzen. Ich freue mich, dass der Rat diese Position aufgenommen hat“, so Gurr-Hirsch.
 
Hintergrund-Information
Die Aufgaben von EURES sind Informationen, Beratung und Vermittlung (Abstimmung von Stellenangeboten und Arbeitssuche) für Arbeitskräfte und Arbeitgeber sowie für alle Bürger, die vom Recht auf Freizügigkeit Gebrauch machen möchten. In den Grenzregionen spielt EURES eine besondere Rolle. Dort gibt es spezielle grenzübergreifende EURES-T-Partnerschaften. In Baden-Württemberg sind dies EURES-T-Oberrhein und EURES-Bodensee. Dort sind neben den Arbeitsverwaltungen auch die Arbeitgeberverbände, die Gewerkschaften und die Länder/Kantone bzw. Gebietskörperschaften beteiligt.
 

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