Betriebsbesichtigung im Schotterwerk Reimold

Vor Ort im Steinbruch in Gemmingen

Auf Initiative der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch veranstaltete die Firma Klaus Reimold GmbH für mehr als 70 interessierte Bürgerinnen und Bürger eine nicht alltägliche Exkursion in den Steinbruch. Ihnen war es möglich, vor Ort zu beobachten, wie Gestein abgebaut und zu Straßenbaustoffen verarbeitet wird. Damit die zahlreichen Gäste deutlich wahrnehmen konnten, was sich in einem Steinbruch alles bewegt und mit welcher Kraft die Maschinen arbeiten, wurde die Schotterproduktion während der Besichtigung sogar etwas ausgedehnt. Das faszinierte nicht nur die anwesenden Kinder und Jugendlichen, sondern auch Bürgermeister Timo Wolf, für den das Unternehmen Reimold ein sehr wichtiger Arbeitgeber ist. „Mit insgesamt rund 160 Mitarbeitern zählt es zu den Vorzeigefirmen in meinem Wahlkreis“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Das Familienunternehmen Reimold ist seit mehr als einem halben Jahrhundert in der Bauwirtschaft und Natursteinindustrie aktiv. Die Bandbreite der Firmenaktivitäten ist sehr vielfältig und reicht vom klassischen Steinbruchbetrieb über Erdarbeiten, Straßen-, Kanal- und Rohrleitungsbau bis hin zur Herstellung von Muschelkalk-Blocksteinen, die in mühevoller Handarbeit geschaffen werden.
 
Wichtige Grundlage für die Arbeit des Unternehmens und die Rohstoffgewinnung in Baden-Württemberg sind Rohstoffsicherungskonzepte. „Sie garantieren den betroffenen Firmen sowie den politisch Verantwortlichen Planungssicherheit“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Besichtigung hervor. Für die Landtagsabgeordnete haben Steinbrüche drei wesentliche Funktionen. Neben dem wichtigen Abbau von Gestein für die Bauwirtschaft werden sie heutzutage als Erddeponie genutzt. Darüber hinaus dienen aufgegebene Steinbrüche seltenen Tier- und Pflanzenarten zunehmend als Lebensraum. „Insbesondere Greifvögel fühlen sich hier besonders wohl“, so Gurr-Hirsch.  
 
Vor dem Hintergrund der Ankündigung der Landesregierung den Rohstoffabbau in Baden-Württemberg neu zu regeln, setzt sich die CDU-Politikerin für eine sinnvolle Nachnutzung von Steinbrüchen als Auffüllstätten ein. „In Baden-Württemberg wird täglich eine Fläche von 6,3 Hektar für Baumaßnahmen beansprucht. Damit die dadurch anfallenden Unmengen an Erdmassen verarbeitet werden können, muss die Erdauffüllung von Steinbrüchen auch zukünftig gewährleistet sein“, forderte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
MK

Nach oben