Güglingen präsentiert römische Hinterlassenschaften aus dem Zabergäu

Eine parlamentarische Anfrage der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Friedlinde Gurr-Hirsch MdL ergab, dass sich nur 35 Prozent der Museen im Land urbanen Regionen zuordnen lassen und der Großteil der Museen in Baden-Württemberg in ländlichen Regionen beheimatet ist. Dazu zählt auch das Römermuseum in Güglingen, das die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch gemeinsam mit der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sabine Kurtz MdL und dem Bundestagsabgeordneten Eberhard Gienger besuchte.
 
Empfangen wurden sie von Bürgermeisterstellvertreter Markus Xander und Museumsleiter Enrico De Gennaro sowie zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Ohne sie könnte der Museumsbetrieb nicht aufrechterhalten werden. „Der ehrenamtliche Einsatz der Bürgerinnen und Bürger in den musealen Einrichtungen ist überall im Land enorm. 70 Prozent der Museen in Baden-Württemberg werden ehrenamtlich betrieben“, betonte Sabine Kurtz MdL.  
 
Das Römermuseum ist im alten Güglinger Rathaus untergebracht und beherbergt auf drei Stockwerken rund 1.500 Exponate. Die Dauerausstellung präsentiert die zahlreichen römischen Hinterlassenschaften aus dem Zabergäu und beleuchtet die vielfältigen Bereiche der römischen Kultur. „Das Museum steigert die touristische Attraktivität des Zabergäus und ist für viele Geschichtsinteressierte ein beliebter Anziehungspunkt. Dazu tragen auch die anschaulichen Darstellung- und Vermittlungskonzepte sowie regelmäßige Sonderausstellungen bei, die auch Besucherinnen und Besucher anlocken, die schon einmal da waren“, so Gurr-Hirsch MdL.
 
MK

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