Vor-Ort-Termin

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch besuchte gemeinsam mit der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Sabine Kurtz das Steinhauermuseum in Eppingen-Mühlbach. Dort wurden sie von Ortsvorsteher Frieder Fundis sowie Mitgliedern des Heimat- und Gewerbevereins und zahlreichen interessierten Bürgerinnen und Bürgern empfangen.  
 
Das Museum befindet sich seit 15 Jahren im historischen Rat- und Schulhaus von 1903 im Ortszentrum von Mühlbach. Auf 120 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird die Geschichte vom raschen Aufstieg und der Blütezeit der Steinbrüche und des Steinhauergewerbes erzählt. Aber auch über die harten Arbeitsbedingungen ist viel Nachdenkliches zu erfahren. „Mit großem ehrenamtlichen Engagement wird mit Hilfe zahlreicher Exponate und aufwendiger Inszenierungen ein spannender Einblick in die Lebens- und Arbeitswelt der Steinhauer vermittelt“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. „Ohne den zeitaufwendigen Einsatz vieler Bürgerinnen und Bürger aus Mühlbach würde es dieses Museum nicht geben.“
 
Gleiches gilt für die überwiegende Mehrzahl der circa 1.300 musealen Einrichtungen in Baden-Württemberg. „70 Prozent aller Museen werden ausschließlich ehrenamtlich betrieben“, betonte Sabine Kurtz. Die aus Leonberg stammende CDU-Politikerin setzt sich mit viel Sachverstand für die weit verzweigte und vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft in Baden-Württemberg ein. „Bei der Kulturförderung muss das Gleichgewicht zwischen Stadt und Land bewahrt werden“, forderte Sabine Kurtz. Sie betonte, bei den aktuellen Sparansätzen der Landesregierung darauf zu achten, dass der Ländliche Raum nicht zu kurz kommt. „Geschichtsverständnis, Wissensvermittlung und Inspiration braucht es überall im Land“, so Kurtz.
 
MK

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