Kreisparteitag der CDU in Neubulach

Friedlinde Gurr-Hirsch sprach ein Grußwort

 „Zwar ist das Ziel noch nicht erreicht, doch wir sind auf dem richtigen Weg“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch zum Thema Frauen in der Politik anlässlich des Kreisparteitages der CDU im Wahlkreis Calw von Thomas Blenke MdL. Dieser freute sich, dass die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion am 13. Juli nach Neubulach-Liebelsberg gekommen war, um über die Fortschritte bezüglich der Rolle der Frau in der Politik zu sprechen.
 
Selbstkritisch hob die CDU Politikerin hervor, dass es einen Nachholbedarf im Bereich der politischen Frauenbeteiligung gegeben habe. Gleichwohl versucht die CDU-Landtagsfraktion diesem Mangel mit 30 Veranstaltungen bis Oktober 2013 entgegen zu wirken. Diese Veranstaltungen sollen Frauen der Politik zuführen. Die gute Resonanz der ersten Veranstaltungen ist eine Bestätigung, dass die CDU auf dem richtigen Weg ist und hoffentlich viele Frauen zu einer Kandidatur für die Kommunalwahlen 2014 ermutigen kann.
 
Die endlose Litanei der Landesregierung, die CDU vernachlässige die Frauen, ist unangebracht und entbehrt jeglicher Reflexion. Friedlinde Gurr-Hirsch warf den Regierungsfraktionen vor, das Thema Gleichstellung politisch zu instrumentalisieren. „Die Landesregierung begnügt sich damit, anderen Ratschläge zu erteilen, anstatt selbst vorbildlich zu handeln. Selbst die Aufforderung des Landesfrauenrates, das Chancengleichheitsgesetz zu aktualisieren, nützte nichts. Bis heut gibt es keinen Diskussionsentwurf. Schaut man sich die Besetzung der Spitzenpositionen durch die Landesregierung genauer an, stellt man Interessantes fest: Zentralstellenleiter: alle Männer, bis auf eine Ausnahme. Pressesprecher: alle Männer, bis auf eine Ausnahme. Ministerialdirektoren: alle Männer, bis auf zwei Frauen.“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. Der selbst zugeschriebenen Rolle des „Frauenverstehers“ wird Grün-Rot nicht gerecht. Der neu erschienen Gleichstellungsatlas lässt konkrete Lösungsansätze entbehren und zeigt die Hilflosigkeit der Landesregierung, die es offenbar nötig hat, ihre fehlende Umsetzung in Sachen Gleichstellung hinter Zahlen und Graphiken zu verbergen.

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