Friedlinde Gurr-Hirsch war mit einer Besuchergruppe unterwegs

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch hat interessierte Bürgerinnen und Bürger ihres Wahlkreises auf eine Exkursion nach Straßburg eingeladen. Eine solche Fahrt bietet sie zweimal jährlich an, da sie es als Mandatsträgerin auch als ihre Aufgabe betrachtet, zur politischen Willensbildung beizutragen. Die Menschen in ihrem Wahlkreis nehmen dieses Angebot immer sehr gerne wahr. „Ich freue mich sehr über das große Interesse an Europa“, waren daher die einführenden Worte von Friedlinde Gurr-Hirsch im voll besetzten Reisebus. Sie führte in einem kurzweiligen und informativenVortrag in die europäische Thematik ein und erklärte die Arbeit der EU.
 
Im Europäischen Parlament angekommen, erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst ein Gespräch mit Rainer Wieland MdEP. Er beantworte in seiner gewohnt bildhaften sowie verständlichen Sprache kompetent alle Fragen der Gäste und erläuterte seine Vision vom „Haus Europa“. Das überzeugte auch die Zuhörerinnen und Zuhörer, die zuvor gegenüber der EU eher skeptisch eingestellt waren. „Deshalb sind die Besuche des Europaparlaments so wichtig“, fasste Rainer Wieland zusammen und lobte das Europaengagement der Landtagsabgeordneten: „Es gibt in meinem Betreuungsgebiet kein Parlamentsmitglied, das so oft nach Straßburg kommt wie Friedlinde Gurr-Hirsch.“
 
Es folgte die Teilnahme an einer laufenden Plenarsitzung auf der Besuchertribüne des Europaparlaments. Beeindruckend war dabei für viele Mitfahrerinnen und Mitfahrer alleine schon der riesige Sitzungssaal, der mehr als 800 Menschen Platz bietet. Dazu konnten sie live miterleben und via Kopfhörer auch in deutscher Sprache mitverfolgen, wie über das Tätigkeitsprogramm der neuen polnischen Ratspräsidentschaft diskutiert wurde.
 
Anschließend konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem gemeinsamen Mittagessen die vielgerühmte elsässische Küche kennen lernen. Ein Rundgang durch die Altstadt Straßburgs mit Münsterführung rundete das gut durchdachte Programm ab und zeigte die geschichtsträchtige Stadt von ihrer interessantesten und schönsten Seite. Dabei gelang es der Stadtführerin durch kurzweilige Statements die Besuchergruppe nicht nur zu unterhalten, sondern gelichzeitig für die Historie des Elsass zu begeistern.
 
Folglich waren sich am Abend bei der Rückfahrt alle darin einig, dass sie einen überaus interessanten und schönen Tag erlebt haben, ihre Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Die Verbindung zwischen Politik und Kultur ist Friedlinde Gurr-Hirsch wieder einmal sehr gut gelungen.
 
M. Kleemann

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