Frauengeschichte in Baden-Württemberg

Frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch MdL: "Die grün-rote Landesregierung muss die frauenhistorische Forschung im Land stärker unterstützen"

Die Frauengeschichte als Fachgebiet der Geisteswissenschaften hat ihren Ursprung in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Damals wurde im Zusammenhang mit den Frauenbewegungen in den Vereinigten Staaten und Deutschland festgestellt, dass in der etablierten Forschung Frauen als Akteure in verschiedenen Epochen kaum vorkamen. Seither hat sich viel getan. Dennoch gibt es bei der frauenhistorischen Forschung noch immer Nachholbedarf. Dies geht aus einer parlamentarischen Anfrage der stellvertretenden Vorsitzenden und frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Sie wollte damit auf diese wichtige Thematik aufmerksam machen sowie aktuelle Hintergrunddaten und -informationen zur Frauengeschichte sowie deren Darstellung und Aufarbeitung in den Museen in Baden-Württemberg erhalten.
 
Ihrer Meinung nach sind Forschungsarbeiten zur Frauengeschichte unverzichtbar. „Sie leisten einen wesentlichen Beitrag zu einem umfassenderen Gesellschaftsbild und tragen zu einem vertieften Verständnis unseres heutigen Zusammenlebens bei. Deshalb fordere ich Grün-Rot dazu auf, frauenhistorische und genderorientierte Forschungsprojekte stärker als bisher zu unterstützen“, so Gurr-Hirsch. Darüber hinaus müsse sich die Landesregierung dafür einsetzen, dass Frauen einen angemessenen Anteil an der Erinnerungskultur in den Museen in Baden-Württemberg haben. „Um die Rolle der Frauen ausreichend zu würdigen, ist es sehr wichtig, dass Aspekte der Frauengeschichte und Gender-Fragen bei musealen Ausstellungen und Projekten entsprechend aufgegriffen werden“, betonte die CDU-Landtagsabgeordnete.
 
MK

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