Friedlinde Gurr-Hirsch begrüßt klares Bekenntnis des Europäischen Parlaments

Die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch begrüßt die heutige Entscheidung des Europäischen Parlaments (13.3.2013) sich für eine Verlängerung des Anbaustopps für den Weinbau bis 2030 auszusprechen. „Die Beibehaltung des Anbaustopps ist gerade für das Weinbaugebiet Württemberg sehr wichtig. Die ursprünglich von der Europäischen Union angestrebte völlige Liberalisierung wäre eine große Gefährdung für die Zukunft tausender Winzerbetriebe und unsere traditionelle Kulturlandschaft. Das Europäische Parlament hat sich heute klar für eine Verlängerung des Anbaustopps bis 2030 ausgesprochen“, so Gurr-Hirsch. Das Europäische Parlament wird nun auf dieser Grundlage mit der Kommission und dem Rat über die künftige Ausgestaltung des Weinbaus verhandeln. Die ursprünglichen Pläne sahen nach der EU-Weinmarktorganisation ein Auslaufen des Anbaustopps 2015 mit einer maximalen Verlängerung bis 2018 vor.
 
„Insbesondere der Weinbau in Hang- und Steillagen wäre ohne Anbaustopp nicht mehr konkurrenzfähig. Flächen in schwer zu bewirtschafteten Lagen würden zunehmend brachliegen. Neben den Konsequenzen für den Weinbau würde sich die Veränderung des Landschaftsbildes auch nachhaltig auf andere Bereiche, wie beispielsweise den Tourismus auswirken“, erklärt die Landtagsabgeordnete.
 
Gurr-Hirsch erinnerte an die jahrelangen Bemühungen von Politik, Winzern und Verbänden gegen eine vollständige Liberalisierung des Weinbaus. Die CDU-Abgeordnete hatte zudem zum Anbaustopp im Frühjahr 2011 auch proaktiv eine erfolgreiche Bundesratsinitiative angestoßen.

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