Friedlinde Gurr-Hirsch bei Dialogveranstaltung der CDU-Landtagsfraktion

„Hat uns Ludwig Erhard noch was zu sagen?“ – unter diesem Motto veranstaltete die CDU-Landtagsfraktion einen gut besuchte Informations- und Diskussionsnachmittag. Knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren dazu in den Plenarsaal des Landtages gekommen.
 
Im Mittelpunkt stand die heutige und zukünftige Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft, an der sich die deutsche Wirtschaft seit nunmehr sechs Jahrzehnten orientiert.Zentraler Ansatz ist dabei, die Freiheit von Anbietern sowie Nachfragern am Markt zu schützen und gleichzeitig für sozialen Ausgleich zu sorgen. Mitbegründet wurde das Konzept von Ludwig Erhard, der als erster Wirtschaftsminister der Bundesrepublik maßgeblichen Anteil an der frühen Umsetzung der sozialen Marktwirtschaft hatte. „Das Konzept der sozialen Marktwirtschaft hat Deutschland wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand gebracht. Die Wirtschaftswunderjahre wären ohne die Ideen und Vorstellungen des CDU-Ministers Erhard nicht möglich gewesen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Dialogveranstaltung hervor.
 
Heute macht das Bestreben, Wettbewerb, Haftung und Transparenz in ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Leistung und Verteilung zu bringen, die soziale Marktwirtschaft zum internationalen Vorbild. „Viele Nationen haben unsere Wirtschaftsordnung mittlerweile erfolgreich übernommen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Dies verdeutliche, dass auch im Zeitalter der Globalisierung und Digitalisierung die soziale Marktwirtschaft noch zeitgemäß sei und alles dafür getan werden müsse, dieses Konzept im Sinne Ludwig Erhards weiterzuentwickeln.
 
MK

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