Gespräch über die Situation der Fachlehrkräfte und Technischen Lehrkräfte in Baden-Württemberg

Die Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und Georg Wacker im Gespräch mit Fachlehrern aus der Kaywaldschule

Um über die aktuelle Lage von Fachlehrern und Technischen Lehrkräften ins Gespräch zu kommen, empfing Friedlinde Gurr-Hirsch gemeinsam mit ihrem Kollegen Georg Wacker Lehrerinnen und Lehrer aus der Kaywaldschule Lauffen, einer Schule für geistig- und körperbehinderte Kinder und Jugendliche. Die beiden CDU-Abgeordneten konnten ebenso Margit Stolz-Vahle begrüßen, die Vorsitzende der Personengruppe FachlehrerInnen GEW Baden-Württemberg, eine Gewerkschaft, die die Verbesserung der Arbeitsbedingungen im Erziehungs- und Bildungsbereich verfolgt.
 
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Problematik der unterschiedlichen Bezahlung von angestellten Lehrern und Fachlehrern im Vergleich zu Beamten und wissenschaftlichen Lehrkräften. Tatsächlich verdienen Fachlehrer im Vergleich zu ihren verbeamteten Kollegen etwa 500 Euro weniger im Monat. Zu der geringeren Besoldung kommen zudem noch schlechtere Laufbahnregelungen und höhere Deputate. Außerdem geht die Gehaltsschere immer weiter auseinander. Grund dafür sind unterschiedliche Gehaltsentwicklungen, ein Anstieg von Sozialabgaben und die Umstellung vom Bundesangestelltentarif BAT zum Tarifvertrag öffentlicher Dienst der Länder TV-L, der 2006 in Kraft trat. Hierbei werden bei der Eingruppierung in Entgeltgruppen Vorleistungen und aktuelle Tätigkeiten nicht berücksichtigt. „Diese bisherige Regelung ist demotivierend und ungerecht, da gleiche Tätigkeit nicht gleich bezahlt wird. Darum werden wir uns für eine Änderung einsetzen. Anstoß dafür soll ein Antrag bei der Landesregierung sein“, so Friedlinde Gurr-Hirsch.

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