Friedlinde Gurr-Hirsch im Gespräch mit kanadischen Wissenschaftlern

Am 13. März 2013 bekam Friedlinde Gurr-Hirsch Besuch von den kanadischen Wissenschaftlern Tracey Raney und Tim Nieguth, die im Rahmen einer Gesprächsreihe über Frauen in der Politik ein Interview mit der Abgeordneten und frauenpolitischen Sprecherin der CDU-Fraktion führten.
 
Die Wissenschaftler waren interessiert an den Anfängen der politischen Laufbahn der Landtagsabgeordneten, die 1971, damals war Friedlinde Gurr-Hirsch 17 Jahre alt, mit dem Beitritt in die Junge Union begann und über Gemeinderats- und Kreistagsmandate 2001 in den Landtag führte. „Meine 25-jährige Gemeinderats- und die 20-jährige Kreistagstätigkeit haben mich vorbereitet und stark gemacht für die Aufgaben, die auf mich als Landtagsabgeordnete und Staatssekretärin warteten“, so Gurr-Hirsch.
 
Da die CDU-Abgeordnete mit ihrer Entscheidung in die Politik zu gehen, den Schritt in eine Männerdomäne gewagt hatte, wollten die Wissenschaftler wissen, was Frauen davon abhalte sich politisch zu engagieren. „Bei einem politischen Mandat handelt es sich um eine zeitaufwendige und anstrengende Arbeit, die nicht immer von jedermann geachtet wird. Da gerade Frauen die Wertschätzung ihres Tuns durch andere wichtig ist, schreckt sie die Arbeit in der Politik ab“, so Friedlinde Gurr-Hirsch. „Wir als CDU wollen Rahmenbedingungen schaffen, die es Frauen erleichtert, sich politisch einzubringen und sie in jeglicher Hinsicht unterstützen. Dazu gehören zum Beispiel familienfreundliche Sitzungszeiten und die Begleitung durch Mentoring-Programme. Genauso setzen wir auf eine parteiinterne Quotenregelung bei der Besetzung von Ämtern und Mandaten, um so die Repräsentanz von Frauen in der Politik zu erhöhen.“  Die Landtagsabgeordnete berichtete ebenfalls von ihrem Engagement im Rat für Frauen im Kreis, einem einzigartigen, überparteilichen Netzwerk, das bis zu seiner Auflösung Anfang 2013 Unterstützung, Information und Weiterbildung für Frauen in allen Lebenslagen bot.  

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