Friedlinde Gurr-Hirsch MdL war aktive Jurorin

Die alljährliche Mostprämierung der Mostfreunde Richen ist inzwischen fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders und erfreut sich jährlich immer größerer Resonanz in der Bevölkerung. Zum diesjährigen Jubiläum konnte der Vorsitzende Edwin Waiberle über 80 Bürgerinnen und Bürger begrüßen.
 
Unter den Gästen war auch die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch, die als aktive Jurorin den Most bewertete. Sie war sehr gerne nach Eppingen-Richen gekommen, da sie sich dem Thema Streuobst auch als Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum intensiv widmete und in dieser Funktion allerlei Hilfsstrukturen zum Erhalt des Streuobstbaus vorantrieb. Angefangen von einer Baden-Württemberg-weiten flächendeckenden Kartierung über Maßnahmen zum Erhalt des Streuobstbaus von jährlich über 10 Millionen Euro. Dabei war ihr stets wichtig, dass der Grundsatz „Schützen durch Nutzen“ verfolg wird. „Die wertvollen Streuobstwiesen, die einer vielfältigen Tier- und Pflanzenwelt Heimat bieten, können nur erhalten werden, wenn damit auch ein gewisser Profit für die Eigentümer verbunden ist. Vor diesem Hintergrund ist die Institution der Mostprämierung ein leuchtendes Beispiel, wie man die Nutzung von Streuobst auch für die Allgemeinheit attraktivieren kann“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch im Rahmen der Veranstaltung.
 
Für das leibliche Wohl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war bestens gesorgt. Eine deftige Bauernvesper im Vorfeld der Mostprobe stellte alle Gäste mehr als zufrieden. Dabei dankte die Landtagsabgeordnete den Mostfreunden für ihr großes Engagement im örtlichen Streuobstbau. „Besonders hervorzuheben ist die gelungene Kooperation mit der Burgbergschule“, so Gurr-Hirsch, die allerlei Unterrichtsmaterial mitbrachte, das die Mostfreunde in ihrer Arbeit mit Kindern einsetzen können.
 
MK

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