Mädchenzeltlager des evangelischen Jugendwerks

Friedlinde Gurr-Hirsch in Zaberfeld

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch besuchte am Dienstag, 2. August 2011 das in Zaberfeld aufgeschlagene Mädchenzeltlager des evangelischen Jugendwerks. Das idyllisch gelegene Freizeitheim mit der angrenzenden Zaber bietet den rund 80 Mädchen im Alter von 9 bis 12 Jahren ein unvergessliches Naturerlebnis. Gurr-Hirsch lobte den Einsatz und das Engagement der rund 23 Mitarbeiter/-innen, von denen einige bereits seit vielen Jahren in der Jugendarbeit tätig sind. Des Weiteren betonte sie die Bedeutung des sozialen Engagements und wies in diesem Zusammenhang auf den  seit 1. Juli 2011 geltenden Bundesfreiwilligendienst hin. „Hierbei geht es vor allem darum Menschen zu sagen, irgendwann in ihrem Leben etwas für die Gesellschaft zu tun“, so Gurr-Hirsch. Der Bundesfreiwilligendienst kann sowohl von Menschen im (Vor)ruhestand, als auch im Rahmen eines Sabbatjahrs ausgeübt werden, konstatierte die CDU-Politikerin. Er biete jungen wie auch älteren Menschen die Möglichkeit, sich in der Gesellschaft einzubringen.
 
Darüber hinaus setzt die Arbeit mit Kindern auch ein gewisses Maß an Empathievermögen auf Seiten der Betreuer/-innen voraus. Nur so können Kinder auf ihrem Weg in einer sich ständig wandelnden Lebenswelt begleitet werden. Gurr-Hirsch lobte diesen Einsatz und betonte weiter die Bedeutung des Zusammenlebens in einer christlichen Gruppe. Für viele Kinder ist es die erste Erfahrung eines längeren Wegbleibens von zu Hause, was immer eine Besonderheit darstellt. Hinzu kommt, dass das große Freizeitangebot, wie auch das veränderte Freizeitverhalten der Kinder zu weniger Naturverbundenheit führt. Durch die Teilnahme an einem Zeltlager inmitten der Natur kann diese jedoch erlebbar gemacht werden, äußerte sich Gurr-Hirsch und wünschte den Betreuer/-innen weiterhin viel Erfolg und Freude bei ihrem sozialen Engagement.

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