Betriebsbesichtigung

Friedlinde Gurr-Hirsch besuchte Hofmann Busverkehr

Seit dem Jahr 1926 reisen Kunden aus der Kurstadt Bad Rappenau und der weiteren Umgebung mit komfortablen Reiseomnibussen der Firma Hofmann Busverkehr zu vielen Zielen und Veranstaltungen in ganz Europa. Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch war vor Ort auf dem Betriebshof in Bad Rappenau-Bonfeld, um sich mit den geschäftsführenden Gesellschaftern Werner, Bernd und Joachim Hofmann über aktuelle Herausforderungen und Probleme auszutauschen.
 
Im Mittelpunkt des Gesprächs stand der öffentliche Nahverkehr. Die Firma Hofmann setzt heute mehr Fahrzeuge im Linienverkehr ein als für Tages- und Fernfahrten. Insbesondere die ÖPNV-Verbindungen zwischen Bad Rappenau, Kirchardt und Heilbronn werden durch das Bad Rappenauer Unternehmen bedient. „Viele Pendler und Schüler schätzen täglich den pünktlichen, sauberen und zuverlässigen Hofmann-Bus“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Im Reisegeschäftsbereich ist die Firma seit 1995 Gesellschafter der EBT – Europa Bustouristik, dem größten Reisebusunternehmerverbundes im Landkreis Heilbronn. Um Synergien im Vertrieb zu nutzen, haben sich dazu traditionsreiche Omnibusunternehmen der Region zusammengeschlossen. Dabei zählt Hofmann Bustouristik mit derzeit 21 Bussen und 27 Mitarbeitern im Landkreis Heilbronn zu den führenden Unternehmen der Branche.
 
Weiteres Thema war das Busförderprogramm des Landesministeriums für Verkehr und Infrastruktur. Bernd Hofmann kritisierte, dass ausschließlich niederflurige Busse gefördert werden und bei einer Beschaffungssumme von mehr als 400.000 Euro europaweit ausgeschrieben werden muss. „Insgesamt stehen für das aktuelle Förderjahr 7,5 Millionen Euro zur Verfügung, wobei 45.000 Euro für EURO VI-Fahrzeuge beantragt werden können“, so Gurr-Hirsch abschließend.
 
MK

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