Mit Fachwartin Heike Finkbeiner und Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

„Selbst ist die Frau, auch bei der anstrengenden Arbeit in den Streuobstwiesen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch angesichts eines speziell auf Frauen ausgerichteten Schnittkurses in den Streuobstwiesen des Obstbaubetriebs Dorn. Günter Dorn, Vorstandsmitglied im Obst- und Gartenbauvereins Schmidhausen, freute sich, dass die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion dazu nach Beilstein-Klingen gekommen ist. Der Kurs von Frauen für Frauen fand mittlerweile bereits zum zweiten Mal statt und stieß erneut auf großes Interesse.
 
Streuobstwiesen gehören schon seit über 200 Jahren zum Landschaftsbild in Baden-Württemberg. „Sie stellen die Basis für den Erwerbsobstbau dar und ermöglichten einst vielen Menschen im Land, das oftmals karge Nahrungsangebot mit selbst erzeugten Produkten zu ergänzen“, erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch während des Schnittkurses.
 
Heute dienen die Streuobstwiesen nicht mehr nur der Obst- und Apfelsaftproduktion, sondern erfüllen vielfältige ökologische und landschaftsprägende Funktionen. „Damit diese Einzigartigkeit erhalten bleibt, müssen die Streuobstwiesen regelmäßig und fachmännisch geschnitten werden“, hob die Landtagsabgeordnete hervor. Heike Finkbeiner, Fachwartin des Landesverbands für Obstbau, Garten und Landschaft Baden-Württemberg e.V., hat das dafür notwendige Wissen kompetent und anschaulich erläutert. Dabei vermittelte sie den zahlreichen interessierten Frauen nicht nur das notwenige Knowhow, sondern informierte sie auch über heutige technische Hilfestellungen wie beispielsweise den Einsatz von Teleskopsägen. „Dadurch ist es möglich, die baden-württembergischen Streuobstwiesen, die eines der artenreichsten Landschaftselemente Mitteleuropas sind, dauerhaft zu erhalten“, so Gurr-Hirsch.

MK

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