"Ministerin Öney muss sich entschuldigen"

Friedlinde Gurr-Hirsch bezieht Stellung

„Es ist mehr als verwunderlich, welche Äußerungen Integrationsministerin Öney zur aktuellen Debatte Sexismus gewählt hat. Besonders die Frauen der CDU-Landtagsfraktion sind darüber schockiert. Dass die Ministerin bei ihren Aussagen explizit Frauen aus verschiedenen Berufsgruppen nennt, die angeblich die Nähe zu wohlhabenden und mächtigen Männern suchen würden, ist eine Diskreditierung all derjenigen, die diesen Berufen nachgehen. Besonders mit Blick darauf, die Frauen stärker zu fördern und sie im Arbeitsleben zu unterstützen, sind solche Ausführungen mehr als unangebracht. Wir fordern Ministerin Öney daher auf, sich für ihre unqualifizierten Äußerungen zu entschuldigen“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion und frauenpolitische Sprecherin, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Freitag (1. Februar) in Stuttgart.
 
„Eine Debatte über dieses Thema sollte ernsthaft geführt werden. Einzelne Berufsgruppen in diesem Zusammenhang herauszustellen ist in keiner Weise dienlich. Besonders als Integrationsministerin sollte Bilkay Öney vorsichtig damit sein, mit dem Finger auf andere zu zeigen und nicht zur Vorreiterin der Diskriminierung einzelner Berufsgruppen zu werden“, so Gurr-Hirsch. 

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