Politischer Dämmerschoppen mit Friedlinde Gurr-Hirsch

Die CDU-Ortsverbände Oberes Zabergäu, Cleebronn, Brackenheim und Lauffen am Neckar sowie die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch luden alle Mitgleider und interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einem Dämmerschoppen in Güglingen ein.

Thema des Abends waren aktuelle politische Fragen sowie die Rolle der CDU als Oppositionspartei im Landtag. Dabei hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor, dass es trotz des Regierungsverlusts mit Ausnahme von Bayern kein Bundesland gibt, in welchem die Union derart stark ist. Im Vergleich zur Wahl 2006 sei es sogar gelungen, landesweit mehr als 200.000 Stimmen hinzu zu gewinnen. „Wir dürfen jetzt nicht in Trauer verfallen, sondern müssen uns fragen, woran es lag“, betonte die erfahrene CDU-Politikerin. „Das Land war hervorragend geführt. In jedem Politikbereich – ob Arbeitsmarkt, Bildungseinrichtungen, Gesundheitsversorgung, Lebenserwartung, Verschuldungsrate oder Kriminalität – überall hatte Baden-Württemberg nur beste Daten vorzuweisen. Dies hätten die Bürgerinnen und Bürger bei einem Ausbleiben der Katastrophe von Fukusshima sicherlich viel stärker honoriert“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch. Ihr ist es wichtig, dass die CDU nun nach vorne schaut, konstruktive Oppositionsarbeit betreibt und sich auf einen gewünschten vorzeitigen Machtwechsel vorbereitet. Dazu sei es erforderlich, den politischen Nachwuchs zu fördern und verstärkt Frauen anzusprechen. Als frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion möchte Friedlinde Gurr-Hirsch diese ermuntern und begleiten, insbesondere im Vorfeld der nächsten Kommunalwahlen.
 
Die Bürgerinnen und Bürger brachten in dieser offenen und lebendigen Diskussionsveranstaltung ihre Wünsche und Anregungen ein. Es entwickelte sich ein munterer Gedankenaustausch, bei welchem insbesondere Sorgen zu den im grün-roten Koalitionsvertrag festgehaltenen Kürzungen im Straßenbaus sowie den bevorstehenden Bildungsreformen geäußert wurden. Aus ideologiegeleiteten Motiven soll auf dem Rücken der Kinder und Eltern ein nicht zu Ende gedachter grundlegender Systemumbau durchgeführt werden. Dabei wurde in zahlreichen Studien und Tests immer wieder bestätigt, dass Baden-Württemberg neben Bayern über das beste Bildungssystem verfügt.
 
M. Kleemann

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