Ideale Kombination aus Politik und Stadtbesichtigung

Für interessierte Bürgerinnen und Bürger organisierte die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch am heutigen Freitag eine Exkursion nach Straßburg. Eine solche Fahrt bietet die CDU-Politikerin zweimal jährlich an, um den Menschen in ihrem Wahlkreis die Möglichkeit zu bieten, das Europäische Parlament kennenzulernen. „Als Mandatsträgerin betrachte ich es auch als meine Aufgabe, zur politischen Willensbildung beizutragen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Abfahrt am frühen Morgen hervor. Aufgrund der Haushaltsberatungen im Landtag von Baden-Württemberg, konnte sie die Gruppe diesmal leider nicht persönlich begleiten. 
 
In Straßburg angekommen, erwartete die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zunächst ein Informations- und Diskussionsgespräch mit dem Europaabgeordneten Rainer Wieland, der auch Vizepräsident der europäischen Volksvertretung ist. Er ermöglichte den Gästen einen Blick hinter die Kulissen des Straßburger Parlamentsbetriebs und beantwortete in seiner gewohnt bildhaften sowie verständlichen Sprache kompetent alle ihre Fragen. Dadurch gelang es ihm auch die Zuhörerinnen und Zuhörer, die zuvor gegenüber der Europäischen Union eher skeptisch eingestellt waren, von den Vorteilen der Gemeinschaft zu überzeugen.
 
Im Anschluss stand ein gemeinsames Mittagessen in einem direkt an der Ill gelegenen Restaurant in der Innenstadt auf dem Programm. So konnten die Mitfahrerinnen und Mitfahrer die vielgerühmte elsässische Küche kennen lernen und dabei einen wunderschönen Ausblick auf das bekannte Stadtviertel „La Petite France“ genießen.
 
Am Nachmittag rundete eine Stadtführung durch die Straßburger Altstadt mit Münsterbesichtigung das gut durchdachte Programm ab und zeigte die geschichtsträchtige Stadt von ihrer interessantesten und schönsten Seite. Anschließend stand noch genügend Zeit zur Verfügung, um durch die vorweihnachtlich geschmückte Altstadt zu bummeln oder den bekannten Weihnachtsmarkt zu besuchen. Bei Glühwein und Punsch wurde auch viel über die Bedeutung der Europäischen Union diskutiert. Zentrale Themen waren die Schuldenkrise und der wenige Tage zuvor verliehene Friedensnobelpreis, den die Staatengemeinschaft für sechs Jahrzehnte erfolgreiche Friedenspolitik erhielt.  
 
Auf der Rückfahrt äußerten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr zufrieden mit der Kombination aus Politik und Stadtbesichtigung. Friedlinde Gurr-Hirsch freute sich darüber. „Als überzeugte Europäerin bestätigt es meine Arbeit, wenn diese Exkursionen nach Straßburg stets auf eine große Resonanz stoßen und die Erwartungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Ende des Tages erfüllt sind. Dies zeigt ein großes Interesse an Europa und verdeutlicht die gute Arbeit der EU-Parlamentarier“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch nachdem der Bus alle Gäste wieder sicher und wohlbehalten zurückgebracht hatte.
 
MK
 

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