Friedlinde Gurr-Hirsch diskutierte mit Schülerinnen und Schülern

Über 100 Jugendliche konnten im Landtag von Baden-Württemberg den politischen Prozess hautnah erfahren. Im Rahmen eines Forums war es ihnen möglich, die Abläufe und Entscheidungswege im Stuttgarter Parlament näher kennen zu lernen. Dabei erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler zum Thema „Alles geregelt in Europa? Wir als Verbraucher im europäischen Binnenmarkt“ zunächst in den „Ausschüssen“ Positionen zu verschiedenen verbraucherpolitischen Fragen, über die anschließend im „Plenum“ diskutiert und abgestimmt wurde. Die Ergebnisse wurden zum Abschluss den aus dem Europäischen Parlament und dem Landtag anwesenden Abgeordneten vorgestellt, die mit den Schülerinnen und Schülern intensiv über deren Erfahrungen und Positionen diskutierten.
 
Veranstalter war das Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland, das mit solchen Foren nicht nur zur politischen Bildung der Jugendlichen beiträgt, sondern darüber hinaus auch dem Europaskeptizismus entgegen wirkt. „Angesichts der Eurokrise und zunehmenden nationalistischen Tendenzen ist dies sehr wichtig, um den jungen Menschen die vielen Vorteile der Europäischen Union aufzuzeigen“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Offene Grenzen, die Möglichkeit überall in der Union wohnen, studieren und arbeiten zu können seien für sie Selbstverständlichkeiten, die allerdings erst durch die zunehmende Europäisierung möglich wurden.
 
„Die Europäische Union sichert Frieden und Wohlstand in Europa. Gerade wir in Baden-Württemberg mit unserer starken exportorientierten Wirtschaft profitieren vom gemeinsamen Binnenmarkt“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch in der Debatte mit den Jugendlichen. Dafür seien aber auch EU-Regelungen notwendig, die in viele Bereiche des täglichen Lebens hineinwirkten. „Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher ist hierbei von zentraler Bedeutung. Angesicht der vielen Produkte, die europaweit gehandelt werden, ist es gut, dass sich auch das Europäische Parlament mit diesem Politikfeld tiefgreifend beschäftigt“, erläuterte die CDU-Politikerin. Sie zeigte sich tief beeindruckt vom politischen Interesse und den demokratischen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.
 
MK

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