Abgeordnetenfrühstück der JU Heilbronn

Gespräche in lockerer Atmosphäre mit Rainer Wieland MdEP, Eberhard Gienger MdB und den Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch und Dr. Bernhard Lasotta

„Es ist eine originelle Idee, den Gedankenaustausch zwischen der JU und den Mandatsträgern im Rahmen eines genüsslichen Frühstücks zu führen“, so Friedlinde Gurr-Hirsch, die solche Gespräche für absolut notwendig erachtet, um eine effiziente und auch zielführende politische Arbeit zu leisten.
 
Im Mittelpunkt stand dabei die Absenkung des Wahlalters bei Kommunalwahlen in Baden-Württemberg. Es stieß auf breite Ablehnung, dass die grün-rote Landesregierung 16-Jährigen zukünftig bei Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Baden-Württemberg ein passives Wahlrecht gewährt.Staatsbürgerliche Rechte und Pflichten sind aus gutem Grund miteinander gekoppelt. Durch eine Senkung des Wahlalters würde jedoch die sinnvolle Verknüpfung zwischen Volljährigkeit und Wahlrecht aufgehoben. „Dazu ist dies auch kein Wundermittel gegen Demokratiemüdigkeit“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch, die sich die Wahlrechtsänderung nur durch Erwartungen an die 270.000 Jungwähler erklären kann. Die bisherigen Erfahrungen aus anderen Bundesländern zeigen jedoch, dass die Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe eher unter dem Durchschnitt liegt.
 
Darüber hinaus ging es um die Listenaufstellung für die nächste Kommunalwahl im Frühjahr 2014. Friedlinde Gurr-Hirsch rief die JU-Mitglieder dazu auf, die nächsten Monate zu nutzen, um noch mehr junge Erwachsene für Politik zu begeistern und zu einer Kandidatur in ihrer Heimatgemeinde zu bewegen. „Je mehr junge Menschen und vor allem auch junge Frauen, sich vor Ort einbringen, desto deutlicher können die Interessen der jüngeren Generation in den Kommunalparlamenten durchgesetzt werden“, hob die Landtagsabgeordnete hervor. Ebenso sollten die Jungpolitiker an EU-Mitbürger denken, die bei Kommunalwahlen in Baden-Württemberg bereits seit Mitte der 90er Jahre kandidieren dürfen.  
MK

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