Gemeinsame Vortrags- und Diskussionsveranstaltung des CDU-Gemeindeverbands Ilsfeld, der Frauen Union "Südlicher Landkreis Heilbronn" und der Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch mit Volker Schebesta, Schul und Bildungsexperte der CDU-Landtagsfraktion

Um die Bürgerinnen und Bürger über die geplanten Schulreformen von Grün-Rot zu informieren, referierten und diskutierten die Abgeordneten Volker Schebesta und Friedlinde Gurr-Hirsch über die aktuellen bildungspolitischen Maßnahmen und Beschlüsse der Landesregierung. Zum Hauptthema entwickelte sich dabei die Angst der anwesenden Bürgerinnen und Bürger vor der Einheitsschule. Sie äußerten die Sorge, dass die Vielfalt unserer Schullandschaft nicht dauerhaft gewährleistet wird und befürchten die systematische Abschaffung des Gymnasiums. Dazu trägt die Verlautbarung der Landesregierung bei, dass 2015 ein schulartenunabhängiger Bildungsplan gelten soll. „Dies wird mittelfristig zu einer Absenkung des Bildungsniveaus führen und das Gymnasium mit seinem ganzheitlichen Bildungsauftrag untergraben“, konstatierte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Ilsfeld sprachen sich dafür aus, die Differenzierung im Schulsystem beizubehalten. Die Auflösung der bestehenden Schularten ist ihrer Ansicht nach der absolut falsche Weg. Diese Auffassung vertritt auch Volker Schebesta. „Wir wollen keine ideologisch begründete Einheits- und Gemeinschaftsschulexperimente zu Lasten der Bildungsqualität“, betonte er die bildungspolitische Linie der CDU-Landtagsfraktion.
 
Angesichts einer zunehmenden Globalisierung aller wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Bereiche kann es sich Baden-Württemberg nicht erlauben, in der Bildung zweitrangig zu werden. „Der weltweite Wettbewerb kann nur über die Heranbildung von klugen Köpfen gewonnen werden, was unter CDU-geführter Landesregierung jahrzehntelang gelang“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Die Landtagsabgeordnete kann nicht verstehen, weshalb das erfolgreiche baden-württembergische Schulsystem ohne Not vollständig umgestaltet werden soll. 
 
MK

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