Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort in Berwangen

Die Landtagsabgeordnete besuchte das Unternehmen Geist Bedachungen, das seit 1945 in Kirchardt-Berwangen ansässig ist. Hinter diesem Namen stehen circa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die seit 67 Jahren erfolgreich Dächer und Bedachungen, angepasst an die jeweilige Mode bzw. Architektur, nach neuestem Stand der Technik herstellen.
 
Eine langjährige Tradition des Unternehmens ist auch die Naturschiefereindeckung für denkmalgeschützte Bauwerke wie Kirchtürme und Jugendstilvillen. „Dieses handwerkliche Können ist eine besondere Kompetenz und trägt dazu bei, unsere alten wertvollen Gebäude zu erhalten“, lobte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Nach einem verheerenden Großbrand in den Lagerhallen im Mai 2011, musste das Unternehmen große Renovierungsarbeiten durchführen. Doch hätte es noch schlimmer kommen können. Zwar ist ein Lastwagen verbrannt, auch ein Stapler und etwas Baumaterial, aber der Großteil des Fuhrparks und das Büro sind verschont geblieben. „Ich bewundere den Kampfgeist des Unternehmens, das nur wenige Tage nach dem Brand damit begonnen hat, die Hallen neu aufzubauen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Beim intensiven Gedankenaustausch in den Büroräumen von Geist Bedachungen ging es vor allem um die neuen Belastungen durch die Feinstaubrichtlinie. Ältere Fahrzeuge genügen dieser nicht und können daher ohne Sondergenehmigung in zahlreichen Innenstädten nicht mehr eingesetzt werden. Gerade für die Handwerksbetriebe ist dies eine besondere Problematik. 
 
Darüber hinaus wurde aufgeworfen, dass von den Dachdeckerfirmen heute immer häufiger statistische Berechnungen und Haftungen geleistet werden müssen, die nicht abrechenbar sind. Ebenfalls mit hohen Kosten verbunden sind die neu klassifizierten Führerscheine. Damit die Mitarbeiter auch in Zukunft die Berechtigung zur Steuerung der Firmenfahrzeuge haben, ist hierzu eine Kooperation mit der Agentur für Arbeit angedacht.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch nahm die zahlreichen Anregungen und Hinweise sehr gerne auf. Sie wird diese in ihrer parlamentarischen Arbeit berücksichtigen und sich auch weiterhin stets für die mittelständischen Unternehmen in ihrem Wahlkreis einzusetzen.
 
MK

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