Gespräche bei der Firma Schunk

Staatssekretär Hans-Joachim Fuchtel MdB und Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort in Lauffen

„Das Unternehmen ist die Vorzeigefirma in meinem Wahlkreis“, so Friedlinde Gurr-Hirsch zu Beginn des Gesprächs beim Weltmarktführer für Spann- und Greiftechnik. Mit 1850 Mitarbeitern weltweit und 1300 in Deutschland ist das Unternehmen Schunk, das 98 Prozent seiner Maschinen in Südwestdeutschland produziert, für Lauffen und die Region von großer Bedeutung.
 
Hans-Joachim Fuchtel war gerne gekommen, um mit dem Inhaber Heinz-Dieter Schunk über aktuelle Herausforderungen und zukünftige Entwicklungen in der Arbeitswelt zu diskutieren. Neben der Überwindung der Wirtschaftskrise standen dabei insbesondere die weiteren Maßnahmen zur Rettung Griechenlands im Mittelpunkt. Da Hans-Joachim Fuchtel von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel dazu beauftragt wurde, das derzeit schwierige Klima zwischen Deutschen und Helenen zu verbessern und pragmatische Hilfsstrukturen aufzubauen, konnte er dem interessierten Unternehmer Schunk anschaulich über seine Erkenntnisse berichten.
 
Fernab von den Regierungszentralen und Hauptstädten betreibt Hans-Joachim Fuchtel vor allem Basisarbeit in den griechischen Regionen. Er setzt sich dafür ein, die Wirtschaft von innen heraus aufzubauen und kümmert sich beispielsweise um Know-how-Partnerschaften zwischen deutschen und griechischen Kommunen. Die Städte und Gemeinden können seiner Meinung nach viel mehr als bisher dazu beitragen, die griechische Krise zu bekämpfen. „Dies braucht allerdings noch viel Zeit und kann nicht von heute auf morgen geschehen“, betonte der Staatssekretär im Bundesarbeitsministerium.
 
Lob erhielt Staatssekretär Fuchtel vom mittelständischen Unternehmer Schunk für das Kurzarbeiterprogramm des Bundes im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Wirtschaftskrise. „Das hat uns sehr geholfen, die Mitarbeiter im Betrieb zu halten“, hob Heinz-Dieter Schunk hervor.
 
MK

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