Hochwasserschutzmaßnahmen des oberen Schozachtals

Im Rahmen der "Sommerwochen der CDU" stand am Mittwoch, 15. August eine Radtour zu den Hochwasserschutzmaßnahmen des oberen Schozachtals an. Um 17.00 Uhr trafen sich die Interessierten am Rathaus in Abstatt. Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch gehörte ebenso zu den Teilnehmern wie auch zwei CDU-Freunde aus Talheim und Brackenheim.
 
Zunächst führte die Strecke zum Hochwasserschutzdamm in Abstatt, wo die Radfahrerinnen und Radfahrer über den Zweckverband Hochwassserschutz Schozachtal und dessen Mitglieder informiert wurden. Dies sind die Gemeinden Flein, Ilsfeld, Neckarwestheim, Untergruppenbach, Abstatt, Talheim und die Städte Heilbronn und Lauffen. Aufgabe des Zweckverbandes ist die Herstellung eines 100 jährigen Hochwasserschutzes für alle 12 Ortslagen im Einzugsgebiet der Schozach und ihrer Seitenzuflüsse. Die Maßnahmen wurden zu 70 Prozent vom Land Baden-Württemberg gefördert. Die restlichen 30 Prozent der Kosten wurden von den Mitgliedsgemeinden in einem festgelegten Umlageschlüssel getragen. Um die betroffenen Ortslagen vor zukünftigen Hochwassern zu schützen, wurden acht neue Hochwasserrückhaltebecken, die Sanierung zweier bestehender Hochwasserrückhaltebecken im Dauerstau sowie einzelne Baumaßnahmen wie z.B. die Erhöhung von Ufermauern beschlossen. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 24 Millionen Euro. Zwischenzeitlich wurden schon fast alle Maßnahmen umgesetzt.
 
Es folgte der Besuch des Hochwasserrückhaltebeckens (HRB) in Oberheinriet mit einem Einstauvolumen von 82.000 m³. Von dort fuhren wir über die alte Ortsverbindungsstraße von Unterheinriet nach Happenbach zum HRB in Happenbach an der Zufahrt zur Firma Bosch. Dieses Becken hat ein Einstauvolumen von 16.000 m³. Anschließend ging es am CAP-Markt und dem Aussiedlerhof Bauchhälde vorbei nach Wüstenhausen zum dortigen HRB, das derzeit noch gebaut wird. Dieses Becken hat nach der Fertigstellung ein Einstauvolumen von 250.000 m³. Weiter ging es zum HRB Abstetter Bach zwischen Abstetter Hof und Auenstein. Dieses Becken ist bereits fertiggestellt und hat ein Einstauvolumen von 180.000 m³. Am Schluss machten wir dann noch Halt beim HRB in Auenstein, das sich derzeit ebenfalls noch im Bau befindet. Dieses Becken hat nach der Fertigstellung ein Einstauvolumen von 40.000 m³.
 
Nach rund 20 km und etwas mehr als zwei Stunden Fahrt kamen wir gegen 19.15 Uhr an der Gaststätte Hiller an, wo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch in gemütlicher Atmosphäre zusammen saßen.

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