Die Bildungspolitik der grün-roten Landesregierung wird zunehmend kritisiert

Im Rahmen ihrer regelmäßigen Schulbesuche im Wahlkreis besuchte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL das Hartmanni-Gymnasium in Eppingen. Im Gespräch mit Oberstudiendirektor Uwe Wittwer-Gärttner äußerte sich dieser besorgt über die Abschaffung der verbindlichen Grundschulempfehlung. Dies bedingt eine stärkere Heterogenität der Schülerinnen und Schüler, wodurch es immer schwieriger wird, die einzelnen Leistungsstände der Gymnasiasten aufeinander abzustimmen. „In der Folge werden gute Schülerinnen und Schüler unterfordert und leistungsschwächere Klassenkameraden überfordert“, hob die Landtagsabgeordnete hervor.
 
Darüber hinaus wird durch die Einführung der Gemeinschaftsschule eine Nivellierung der Bildung befürchtet. Damit leitet die grün-rote Koalition mit hohem Tempo einen gewaltigen Umbruch in der Schullandschaft ein, obwohl es bislang keinen wissenschaftlichen Beleg dafür gibt, dass eine längere gemeinsame Lernzeit etwas nützt. Für Friedlinde Gurr-Hirsch liegt der Schlüssel zum Erfolg dagegen darin, die guten baden-württembergischen Schulen zu erhalten und zu entwickeln. „Qualitätsbewusste Anpassungen der bisherigen Bildungslandschaft müssen das Ziel sein und nicht eine vollständige Umgestaltung der bewährten Schulformen“, betonte die CDU-Politikerin. Es dürfe ihrer Meinung nach keinesfalls ideologische Politik auf Kosten der jungen Menschen betrieben werden.
 
MK

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