Friedlinde Gurr-Hirsch MdL unterwegs mit dem Ortsbauernverband Siegelsbach

Bei strahlendem Sonnenschein nahm die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch bei der Felderfahrt des Ortsbauernverbands Siegelsbach teil. Vom Erntewagen aus konnte sie feststellen, dass dieses Jahr auf eine gute Ernte gehofft werden kann. Das Getreide steht trotz hartem Winter meistens gut da und auch für die Rüben waren die Bedingungen, insbesondere durch genügend Niederschlag in der frühen Wachstumsphase, bislang sehr gut. 
 
Kein Wunder also, dass Ortbauernverbandsvorsitzende Hauke Hahn mit den Ernteaussichten zufrieden ist. Er leitete die Felderrundfahrt, bei der Vertreter der örtlichen Landwirtschaft und Experten der regionalen Agrarwirtschaft anwesend waren. Wie bei vergangenen Flurbesichtigungen ließ es sich auch Bürgermeister Uli Kremsler nicht nehmen, dabei zu sein. Er zeigte damit seine Verbundenheit zu den Agrarbetrieben in Siegelsbach und würdigte die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern. 
 
Bei der anschließenden Fachdiskussion in der Scheune lobte Hauke Hahn ausdrücklich die Landwirtschaftspolitik der Vorgängerregierung in Baden-Württemberg und bat Friedlinde Gurr-Hirsch um Einschätzungen zur künftigen EU-Agrarpolitik. Deren Ausgestaltung in der Förderperiode 2014-2020 wird derzeit verhandelt. Deshalb war es der Landtagsabgeordneten wichtig hervorzuheben, dass die zwei Säulen und ihre finanzielle Ausstattung nicht zur Diskussion stehen dürfen. Darüber hinaus sprach sie sich gegen Flächenstilllegungen aus, wie es EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş fordert. „Bei so fruchtbaren Böden wie in Siegelsbach und bei so guten klimatischen Bedingungen wie bei uns in der gemäßigten Klimazone, würde man auf wertvolle Erntemengen verzichten“, so Gurr-Hirsch.
 
In diesem Zusammenhang kritisierte die CDU-Politikerin auch die aktuelle Agrarpolitik der grün-roten Landesregierung. Die Mulchsaat aus dem MEKA-Programm heraus zu nehmen, widerspreche einer zukunftsorientierten Landwirtschaftspolitik.  
 
MK

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