Friedlinde Gurr-Hirsch MdL vor Ort bei Bürgermeister Uli Kremsler

Die CDU-Politikerin besucht in regelmäßigen Abständen die Verwaltungschefs in ihrem Wahlkreis, um sich mit ihnen über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen in den Kommunen auszutauschen. In Siegelsbach ging es insbesondere um die Zukunft des ehemaligen Bundeswehrstandortes. Das einstige Depotgelände, auf dem die deutschen Streitkräfte Hunderte Panzer und Lastkraftwagen abgestellt hatten, wird derzeit neu belebt. Seit Herbst letzten Jahres sind zahlreiche Unternehmen und Handwerksbetriebe in die alten Hallen und Mannschaftsgebäude eingezogen. Acht Hektar des circa 36 Hektar großen ehemaligen Bundeswehrdepots sollen sogar von einer einzelnen Firma genutzt werden. Der Kunststoffproduktionsbetrieb Pakufol wird seinen Sitz von Sinsheim-Düren nach Siegelsbach verlegen.
 
Bislang fehlt für das Gelände allerdings noch ein Bebauungsplan. Den möchten die Gemeinde und die für die zivile Nutzung des einstigen Armeestandorts zuständige Bundesanstalt für Immobilienaufgaben gemeinsam entwickeln. „Dies ist von zentraler Bedeutung, um möglichen weiteren Investoren Sicherheit zu bieten“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch. Die Landtagsabgeordnete freut sich darüber, dass die Umgestaltung in Siegelsbach bislang so gut gelingt. In vielen anderen ehemaligen Bundeswehrstandorten in Baden-Württemberg sei dies leider nicht immer der Fall. Dort bedarf es häufig großer Konversationsanstrengungen und der Konzentration von Förderprogrammen.
 
MK

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