Austausch mit Außenminister Laurent Kavakure

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL im Gespräch mit dem burundischen Politiker

Burundi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Der Landtag von Baden-Württemberg hat deshalb einen besonderen Schwerpunkt der Entwicklungszusammenarbeit auf die partnerschaftlichen Beziehungen mit dem afrikanischen Staat gelegt. Diese gelebte Partnerschaft, die von zahlreichen gesellschaftlichen Gruppen getragen wird, soll weiter ausgebaut werden, damit den Menschen vor Ort Hilfe zur Selbsthilfe gegeben werden kann.
 
Um diese Aktivitäten abzustimmen, besuchte der burundische Außenminister Laurent Kavakure das baden-württembergische Parlament. Hier traf er sich mit Abgeordneten aller im Landtag vertretenen Parteien. Friedlinde Gurr-Hirsch nahm für die CDU-Fraktion an diesem Gespräch teil. Nachdem die Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Burundi im Jahr 2009 nach dem dortigen Bürgerkrieg wieder aufgenommen wurden, setzt sie sich für neue Kooperationen mit dem afrikanischen Land ein. „Vor allem in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Ausbildung sowie Landwirtschaft und Forst sollen verstärkt neue Partnerschaften geknüpft werden“, so die Landtagsabgeordnete.
 
Dazu hat das Land Baden-Württemberg das Stiftungskapital der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) um fünf Millionen Euro aufgestockt und bei der SEZ ein Kompetenzzentrum Burundi eingerichtet. „Das seit einigen Jahren bestehende Burundinetzwerk aus Bürgern, Kirchen, Schulen, Wirtschaft, Verbänden, Krankenhäusern und Nichtregierungsorganisationen leistet darüber hinaus einen wertvollen Beitrag zur Verbesserung der Lebenswirklichkeit im bitterarmen Burundi“, würdigte Friedlinde Gurr-Hirsch das Engagement aller Beteiligten.
 
 MK

Nach oben