Friedlinde Gurr-Hirsch MdL bei der Union für Vertriebene und Flüchtlinge (UdVF)

Aufgrund einer Landtagsanfrage der Abgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch zur Rolle der Spätaussiedler, Umsiedler und Vertriebenen in Baden-Württemberg wurde die CDU-Politikerin zur UdVF-Bezirksvorstandssitzung eingeladen. Dabei standen Heimat und Brauchtumspflege im Mittelpunkt. „Für uns als baden-württembergische CDU ist es ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Identität, dass wir das kulturelle Erbe wertschätzen und auch weiterhin einer umfänglichen Brauchtumspflege ausreichend Platz und Unterstützung zukommen lassen“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch in ihrem einführenden Vortrag.
 
Sie bekannte sich zum Haus der Heimat, das ein wichtiger Kristallisationspunkt sei. „Hier werden Geschichte und Tradition von Millionen von Vertriebenen und Flüchtlingen gepflegt, die in Baden-Württemberg in der Nachkriegszeit eine neue „Heimat“ gefunden haben“, so die Landtagsabgeordnete. Sie setzt sich auch beim Bundespräsidenten dafür ein, einen Nationalen Gendenktag für die Opfer von Vertreibung einzuführen.
 
Darüber hinaus hat Friedlinde Gurr-Hirsch beim UdVF angeregt, die von der EU-Kommission ausgerufene Donauraumstrategie als Anlass zu nehmen, ihre Herkunft und Verbundenheit zu den ehemaligen Heimatländern darzustellen. Friedlinde Gurr-Hirsch hat empfohlen, Gespräche mit der Landesregierung zu führen, wie man ein solches Anliegen im Rahmen der Donauraumstrategie umsetzen kann. 
 
Die CDU-Abgeordnete kritisierte, dass die Landesregierung keinen Vertriebenenbeauftragten explizit benannt hat. „Dies wird deren gesellschaftlicher Bedeutung in unserem Land nicht gerecht“, so Gurr-Hirsch. Gleichwohl forderte sie die UdVF auf, sich weiterhin bei den baden-württembergischen Heimattagen zu betätigen.
 
MK

Nach oben