Der Arbeitskreis Integration der CDU-Landtagsfraktion vor Ort in der Universitätsstadt

Mitglieder des Arbeitskreises Integration haben Mitte Mai Tübingen besucht und sich vor Ort ein Bild von der dortigen Integrationsarbeit gemacht. Die CDU-Abgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch, Günther-Martin Pauli und Dr. Bernhard Lasotta hatten dabei die Möglichkeit, zahlreiche Konzepte und Projekte der Universitätsstadt kennenzulernen.
 
Am Morgen stand zunächst eine Begrüßung durch Oberbürgermeister Boris Palmer auf dem Programm. Anschließend erhielten die Landtagsmandatsträger in mehreren Fachgesprächen fachkundige Informationen aus erster Hand. Dazu zählten ein Vortrag des Leiters des Zentrums für islamische Theologie der Universität Tübingen, Prof. Dr. Omar Hamdan, sowie ein Gedankenaustausch mit Kreis- und Gemeinderätin Dr. Lisa Federle.
 
Weitere Stationen waren ein Besuch im Mehrgenerationenhaus des Vereins InFö e.V. und ein Gespräch mit der äußerst kompetenten Leiterin der Stabsstelle für Integration der Stadt Tübingen, Dr. Susanne Omran. Sie stellte den Teilnehmern das Elternmentorenprogramm der Universitätsstadt vor, das Friedlinde Gurr-Hirsch besonders beeindruckte. Im Rahmen dieses Förderprogramms werden Migranteneltern darin geschult, anderen Migranteneltern Appetit auf die Jugendangebote der Vereine zu machen. „Vor dem Hintergrund, dass bürgerschaftliches Engagement in hohem Maße integriert, bildet und vernetzt, ist dies eine sehr gute Möglichkeit, vermehrt Migrantenkinder zu erreichen und für Vereinsmitgliedschaften zu gewinnen“, äußerte sich Friedlinde Gurr-Hirsch überzeugt. Integration könne ihrer Ansicht nach viel eher gelingen, wenn aus der eigenen Migrantengruppe heraus Anregungen und Vorschläge gemacht werden.
 
MK

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