Schulbesuch von Friedlinde Gurr-Hirsch MdL

Traditionell besucht Friedlinde Gurr-Hirsch in der Europawoche Bildungseinrichtungen in ihrem Wahlkreis, um vor Ort bei den Kindern und Jugendlichen über die Erfolge der Europäischen Union zu berichten und für die europäische Vereinigung zu werben. Dieses Jahr war sie im Herzog-Christoph-Gymnasium in Beilstein, wo sie im Gespräch mit Schulleiter Harald Gleitsmann aktuelle europapolitische Entwicklungen sowie die Bedeutung Europas für die Schülerinnen und Schüler thematisierte.  
 
Friedlinde Gurr-Hirsch kritisierte dabei, dass der Europatag keinen Niederschlag im politischen Geschehen des Landes gefunden hat. In der Vergangenheit war es Gepflogenheit, dass die Landesregierung die Europawoche als Chance für eine Regierungserklärung zu Europa genutzt hat. In diesem Jahr gab es in keiner Weise eine parlamentarische Befassung mit diesem wichtigen Thema. „Doch gerade in schwierigen Zeiten müssen die Bürgerinnen und Bürger über die vielen Vorteile des europäischen Einigungsprozesses aufgeklärt und informiert werden“, forderte Friedlinde Gurr-Hirsch, die Mitglied im Europaausschuss des Landtags ist.
 
„Ein stabiles Europa liegt in unser aller Interesse. Mehr als die Hälfte der Exporte aus dem Südwesten gehen in EU-Mitgliedsländer. Baden-Württemberg und Deutschland sind auf vielen Feldern zu klein, um auf globaler Ebene wahrgenommen zu werde. International finden wir nur Gehör, wenn die Europäische Union ein starker Anwalt ist.Daher ist es wichtig, die Menschen im Land auf dem europäischen Weg mitzunehmen“, betonte die Landtagsabgeordnete.   
 
MK

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