Arbeitsgespräch mit Oberbürgermeister Klaus Holachke

Die zukünftige Entwicklung Eppingens stand im Mittelpunkt 

Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch traf sich im Eppinger Rathaus mit Oberbürgermeister Klaus Holaschke, nachdem dieser im April feierlich in seine zweite Amtszeit eingeführt wurde. Vorausgegangen war eine überragende Zustimmung der Wählerschaft. Klaus Holaschke wurde mit 98,82 Prozent der abgegebenen Stimmen im Amt bestätigt. „Das ist ein phänomenales Ergebnis und ein großer Vertrauensbeweis“, betonte Friedlinde Gurr-Hirsch gleich zu Beginn des Treffens.
 
Inhaltlich ging es bei diesem Arbeitsgespräch vor allem um die zukünftigen Entwicklungspotentiale von Eppingen und seinen Teilorten. Dabei offenbarte der Rathauschef, dass ihm die Zukunft der Schulstandorte Sorgen bereitet. In manchen Teilorten seien diese auf lange Sicht nur schwer zu halten. „Die demografische Entwicklung ist eben auch im Kraichgau zu spüren“, hob Friedlinde Gurr-Hirsch hervor. Doch könnten kreative Lösungen dazu beitragen, die Standorte dauerhaft zu sichern. „Dazu zählt beispielsweise die Einführung von jahrgangsübergreifenden Klassen oder die Errichtung von Bildungshäusern, in denen Drei- bis Zehnjährige unter einem Dach unterrichtet werden“, erläuterte die Landtagsabgeordnete.
 
Weiteres Thema waren die Straßenbaumaßnahmen in Elsenz. „Die durch das Land unter hoher finanzieller Beteiligung der Stadt komplett sanierte und umgebaute Ortsdurchfahrt bringt den Teilort in seiner Entwicklung nach vorne“, lobte Oberbürgermeister Klaus Holaschke das große Engagement von Friedlinde Gurr-Hirsch in dieser Sache. Dazu trage sicherlich auch das neue Gewerbegebiet Streitland bei, dessen Erschließung in den nächsten Wochen abgeschlossen sein soll.
 
Gefreut haben sich die beiden Politiker auch über die neue Breitband-Infrastruktur von Eppingen-Adelshofen. Mit finanzieller Unterstützung des Landes und der Stadt konnten hierbei erhebliche Verbesserungen erzielt werden.
 
MK
 

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