Integration und Zusammenleben - Islam und muslimisches Leben in der Eppinger Mevlana Moschee

Einführende Worte sprachen Moschee-Sprecher Murat Lekesiz, der Moschee-Vorsitzende Erkan Cetinkaya sowie Friedhelm May, der Jahrzehnte den Orient bereiste und seine vielfältigen Begegnungen mit dem Islam schilderte.
 
Dass Integration nicht nur eine Herausforderung ist, sondern auch eine Möglichkeit, mit gemeinsamen Werten die gleichen Ziele zu erreichen, zeigt diese Ausstellung. Auf Thementafeln gibt sie Einblick in die Weltreligion Islam. Ziel der Aktion ist eine bildliche Darstellung der Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland und eine Verringerung der Distanz zwischen den Kulturen. Bürger aus 80 verschiedenen Nationen leben derzeit in Eppingen, berichtete Oberbürgermeister Klaus Holaschke.
 
Oft behindert eine mangelnde Aufklärung und Unwissen einen erfolgreichen Integrationsprozess und Vorurteile stehen diesem im Wege. Er stellte auch die im vergangenen Jahr im Rathaus geschaffene Integrationsstelle ISE vor, die von Nadine Hessler geleitet wird. Unter dem Motto: „Was uns verbindet“ wurden zwischenzeitlich mehrere Veranstaltungen zusammen mit Sabine Vogel geplant und abgehalten.
 
Die interessante Ausstellung der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg wurde von der CDU-Landtagsabgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch nach Eppingen gebracht. Sie betonte, dass diese Ausstellung es ermöglichen wird, vor Ort eine weitere Brücke der Integration zu schlagen und so das Zusammenleben von Menschen verschiedener Glaubensrichtungen in Baden-Württemberg zu verbessern. Gurr-Hirsch ist selbst Mitglied im Ausschuss für Integration.  Ziel der Ausstellung ist eine erfolgreiche bildliche Darstellung der Vielfalt des muslimischen Lebens in Deutschland und der Welt. Bei uns leben heute circa vier Millionen Muslime. Viele von ihnen haben mit Vorbehalten im Alltag zu kämpfen. Diese gilt es nachhaltig zu vermeiden oder miteinander aufzuklären. Nur dann kann eine erfolgreiche Integration gelingen, sagte Gurr-Hirsch abschließend.
 
Renate Stephan       

Nach oben