Veranstaltung mit Regionalverbandsdirektor Klaus Mandel

Der CDU-Stadtverband Beilstein lud in den Ratskeller, um in Sachen Verkehr, Handel, Gerwerbe und Energien über die Chancen für Beilstein und die Region zu diskutieren

Die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch und Klaus Mandel, für die Region Heilbronn-Franken, diskutierten zusammen mit Vertretern der CDU-Verbände Abstatt, Beilstein, Ilsfeld und Untergruppenbach, im Schozach-Bottwartal über den Lebensmitteleinzelhandel, die Windkraft im Kontext erneuerbarer Energien, die Schulentwicklungsplanung und die Bevölkerungsentwicklung, auf Grundlage des demografischen Wandels in der Region. Rund 50 Personen folgten gespannt einem Vortrag des Regionaldirektors Mandel über den demografischen Wandel und dessen Auswirkungen, der eine Prognose bis ins Jahr 2037 vorstellte. Laut dieser gibt es enorme Unterschiede zwischen Beilstein (Abwanderung bei der jüngeren Altersgruppe) und Ilsfeld, wo sich der Gesamtwanderungssaldo deutlich im Plus befindet. Die Entwicklung von 1991 bis 2010 in Punkto Bevölkerungszuwachs weist neben Ilsfeld und Untergruppenbach vor allem in Abstatt eine positive Entwicklung auf. 
 
Ein weiterer Schwerpunkt des Abends war vor allem die aktuell geführte Diskussion über die Lebensmittelmärkte und das damit verbundene Märktekonzept in der Region. So ist der Ruf nach einem Vollsortimenter in Beilstein noch nicht verstummt. Im Doppelzentrum Beilstein-Ilsfeld hat jedoch die Schozachtalgemeinde „Prä-Dominanz“, wie es der Regionaldirektor Klaus Mandel formulierte. Die Kaufland Dienstleistungs GmbH & Co. KG will ihre Verkaufsfläche beim Kaufland in Ilsfeld von derzeit 2800 auf rund 3500 Quadratmeter erweitern. „Es ist sehr wichtig, dass das Märktekonzept abgestimmt wird um ein Optimum für die Region zu erreichen“, betonte in diesem Zusammenhang die Landtagsabgeordnete Gurr-Hirsch. Beilsteins Bürgermeister Patrick Holl erklärte: „Es bestehe nach wie vor der Wunsch nach einem Vollsortimenter. Wichtig ist aber, dass die kleinen Händler dabei nicht in Bedrängnis geraten.“
 
Beim Thema Windenergie warnte Gurr-Hirsch vor allem davor, „dass kein kommunaler Egoismus vorherrschen darf. Man darf die Planung nicht aufgeben, sonst gibt es Wildwuchs.“ Der Abend im Beilsteiner Rathauskeller bot eine lebhaft geführte Diskussion über die Entwicklungschancen im südlichen Landkreis und machte abermals deutlich wie wichtig der Austausch zwischen den Verbänden ist.

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