Gurr-Hirsch bei OB Blättgen in Bad Rappenau

In Rahmen ihrer regelmäßigen Vor-Ort-Besuche bei Bürgermeistern in ihrem Wahlkreis hatte Friedlinde Gurr-Hirsch MdL in Bad Rappenau ein sehr inhaltsreiches Gespräch mit Oberbürgermeister Hans Heribert Blättgen.

Im Zentrum stand die Bildungspolitik. Die Kurstadt verfügt über eine vielfältige Schullandschaft. Fast alle Ortsteile haben eine eigene Grundschule und im Kernort gibt es eine Werkrealschule, eine Realschule sowie eine Förderschule. Gymnasien befinden sich für die Schülerinnen und Schüler aus Bad Rappenau in den Nachbarorten Bad Wimpfen, Neckarbischofsheim und Sinsheim. Friedlinde Gurr-Hirsch hat bei dem Gespräch den Eindruck gewonnen, dass die Stadtverwaltung die Schulentwicklung in Bad Rappenau mit großer Umsicht verfolgt. Derzeit gibt es keine weitergehenden Entscheidungen. Friedlinde Gurr-Hirsch äußerte sich zur etwaigen Einrichtung einer Gemeinschaftsschule: „Ich sehe dies kritisch, auch weil dadurch den umliegenden Kommunen Schüler abgezogen würden, die gerade in der Kursstufe zur Aufrechterhaltung von vielfältigen Unterrichtsangeboten gebraucht werden. Es ist meiner Ansicht nach sinnvoller, wenn die dafür notwendigen Ausgaben des Landes zur Stärkung der vorhandenen Schulstrukturen eingesetzt werden“, betonte die Landtagsabgeordnete.  
 
Darüber hinaus wurde über den Kurstandort gesprochen. Friedlinde Gurr-Hirsch begrüßte, dass Bad Rappenau ein Konzept zur Vernetzung von Rehabilitations- und Wellnessangeboten konzipiert hat. „Hierzu weitere Kombinationsmöglichkeiten zu schaffen, ist ein sehr zukunftsträchtiger Weg“, so die CDU-Politikerin. Sie ist von der gedeihlichen Entwicklung der Kurstadt begeistert, wozu sicherlich auch die Landesgartenschau im Jahre 2008 beigetragen hat.
 
MK

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