Frauenpolitische Sprecherin Gurr-Hirsch erfreut über spezielle politische Förderung von Frauen in MINT-Berufen

„Angesicht des zunehmenden Fachkräftemangels in der baden-württembergischen Wirtschaft und den Herausforderungen des demografischen Wandels wird es immer wichtiger, Frauen für Arbeitsbereiche rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) zu begeistern. Deshalb begrüße ich sehr, dass das Land Baden-Württemberg nun im Rahmen der von der CDU-geführten Vorgängerregierung initiierten Landesinitiative „Frauen in Naturwissenschaft und Technik“ das Pilotprojekt „Wing“ umsetzt“, so die frauenpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion Friedlinde Gurr-Hirsch.
 
Damit sollen zum einen Wiedereinsteigerinnen mit abgeschlossenem Ingenieurstudium durch eine bedarfsgerechte duale Weiterqualifizierung fit für die Rückkehr in ihren Beruf gemacht werden und wieder einen Zugang zu den gewerblich-technischen Unternehmen in ihrem Berufsbereich erhalten. Zum anderen sollen durch das Pilotprojekt Personalverantwortliche und Entscheidungsträger, insbesondere aus klein- und mittelständischen Unternehmen, für die Leistungsfähigkeit gut ausgebildeter Wiedereinsteigerinnen mir Ingenieurqualifikationen sensibilisiert und bei der Integration unterstützt werden.
 
Um nähere Informationen zum derzeitigen Stand des Pilotprojektes zu erfahren, hat Friedlinde Gurr-Hirsch eine Anfrage an die Landesregierung gestellt, die am 22. März im Ausschuss für Finanzen und Wirtschaft behandelt wird. Dabei geht es auch um die Fortsetzung von „Wing“. Nach Aussage von Friedlinde Gurr-Hirsch ist es dringend erforderlich, solche Maßnahmen zukünftig noch viel stärker auszuweiten. „Insbesondere im MINT-Bereich ist kleinen und mittleren Unternehmen das vorhandene Potenzial an gut qualifizierten Frauen vielfach noch nicht bewusst. Hier kann „Wing“ beflügeln“, so die Landtagsabgeordnete.
 
MK
 

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