Gurr-Hirsch erfreut über positive Zahlen

Die Antwort der Landesregierung auf eine Anfrage der Abgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch bescheinigt eine gute Ärzteversorgung im Wahlkreis Eppingen. So gibt es in jeder Gemeinde mindestens einen Hausarzt. Deren Altersdurchschnitt liegt aktuell bei 54,1 Jahren und ist damit identisch mit dem Landesschnitt. „Auch der Versorgungsgrad mit niedergelassenen Fachärzten ist nicht zu beanstanden“, freute sich die Landtagsabgeordnete. Diese konzentrieren sich vor allem in den Gemeinden Eppingen, Bad Rappenau, Brackenheim und Lauffen und sind dadurch gut erreichbar.
 
Damit ist die ambulante vertragsärztliche Versorgung im südlichen und westlichen Landkreis Heilbronn sichergestellt. Teilweise kommt es sogar zu einer rechnerischen Überversorgung, was dazu führt, dass für fast alle Arztgruppen Zulassungsbeschränkungen eingeführt wurden. Lediglich Augen- und Hausärzte sind davon nicht betroffen.
 
„Ziel muss weiterhin sein, dieses qualitativ hohe Niveau in der Gesundheitsversorgung im Raum Heilbronn auch in Zeiten des demografischen Wandels aufrechtzuerhalten. Daher muss dem befürchteten Ärztemangel im ländlichen Raum frühzeitig begegnet werden“, so Gurr-Hirsch. Die flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung ist für sie eine wichtige Grundvoraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land. „Deshalb hat die CDU-geführte Vorgängerregierung bereits vor einem Jahr ein Zehn-Punkte-Aktionsprogramm „Landärzte“ für lokale, passgenaue Lösungen gestartet. Auch wenn die Probleme bei uns nicht so ausgeprägt sind wie etwa in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt oder auch in strukturschwachen Regionen Nord-, West- und Süddeutschlands hat die letzte Landesregierung damit vorausschauend gehandelt“, so die CDU-Politikerin abschließend.
 
MK
 

Nach oben