Friedlinde Gurr-Hirsch war zum Auftakt in Eppingen

Bereits zum 16. Mal fand im Eppinger Hartmanni-Gymnasium die „Eine-Welt-Nacht“ statt. Diese wird jedes Jahr vor Ostern ausgerichtet, um die Schülerinnen und Schüler für die Probleme unserer Welt zu sensibilisieren. In Workshops, die von fachkundigen Referentinnen bzw. Referenten geleitet werden, haben sie die Möglichkeit, sich in ganz unterschiedlichen Projekten wie der Herstellung von afrikanischen Trommeln oder Spielzeug aus Müll einzubringen. Dabei stellte sich in der Vergangenheit heraus, dass sowohl handlungsorientierte als auch informative Projekte bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern sehr gut ankommen. „Dies zeigt sich auch daran, dass in diesen Abenden jeweils 200 bis 300 Kinder anwesend sind, von denen einige die Nacht in der Schule verbringen“, freute sich Friedlinde Gurr-Hirsch angesichts der vielen jungen Menschen, die ins Hartmanni-Gymnasium gekommen waren.
 
Ein wichtiges Ziel dieser Abende ist neben der entwicklungspolitischen Sensibilisierung der Schülerinnen und Schüler die Teamförderung. So kann durch ein außerunterrichtliches Angebot die Zusammenarbeit und die Koordination in der Gruppe auf sinnvolle Weise erfahren werden. In diesem Zusammenhang beklagte der stellvertretende Direktor Bernd Eigenmann jedoch, dass an den Grund- und Hauptschulen der Stundenpool pro Klasse für Aktivitäten im Ergänzungsbereich durch die grün-rote Landesregierung bereits um 50 Prozent gekürzt wurde. „Dadurch wurde die zur Verfügung stehende Zeit für eigenverantwortliche Bildungsangebote der Schulen stark reduziert und zusätzliche Projekte sowie Fördermaßnahmen sind viel seltener realisierbar“, so die Landtagsabgeordnete.
 
MK

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