Friedlinde Gurr-Hirsch informierte sich in Bad Rappenau über die Umsetzung des von ihr initiierten Programms

Seit Ende Januar nimmt auch die Wilhelm-Hauff-Realschule in Bad Rappenau am EU-Schulfruchtprogramm teil. Dieses von Friedlinde Gurr-Hirsch in ihrer Funktion als Staatssekretärin im Ministerium für Ländlichen Raum im Jahr 2010 initiierte Programm ist in Baden-Württemberg zu einer Erfolgsgeschichte geworden. Die Anzahl der Kinder, Einrichtungen und Sponsoren, die sich an dessen Umsetzung beteiligen, ist in den letzten beiden Jahren kontinuierlich gestiegen. Friedlinde Gurr-Hirsch freute sich darüber, dass nun mit Bad Rappenau im Nordbadischen ein weiterer Akzent gesetzt wird. In dieser Region ist das Programm bislang noch wenig verbreitet. „Jede zusätzliche Fruchtportion bedeutet einen Gewinn an Genuss und Lebensqualität“, hob die Landtagsabgeordnete hervor. „Da das angebotene Obst und Gemüse hauptsächlich aus Anlagen und Betrieben in Baden-Württemberg kommt, erhalten die Schülerinnen und Schüler nicht nur etwas Gesundes zu essen, sondern werden gleichzeitig für die Vielfalt unserer heimischen Produkte sensibilisiert“, so Gurr-Hirsch.
 
Im Rahmen des EU-Schulfruchtprogramms wird an Kindergärten und Schulen kostenloses Obst und Gemüse verteilt. Dabei hat sich Baden-Württemberg für den Weg des Patenschaftskonzepts entschieden. Das bedeutet, dass neben dem Zuschuss aus Brüssel Sponsoren für die Kofinanzierung aufkommen. In Bad Rappenau, wo mit  462 Schülerinnen und Schülern unerwartet viele am EU-Schulfruchtprogramm teilnehmen, ist dies die Volksbank Kraichgau Wiesloch-Sinsheim eG. Sie hat sich dankenswerterweise dazu bereit erklärt, bis zum Ende des Schuljahres 2011/2012 die Hälfte der Kosten zu übernehmen.
 
Ausführliche Informationen für interessierte Bildungseinrichtungen sind auf der Homepage www.schulfrucht-bw.de zu finden. Sehr gerne können sich diese auch an das Wahlkreisbüro Gurr-Hirsch wenden. Gleiches gilt für Privatpersonen, Förderkreise, Unternehmen, Vereine oder Serviceclubs, die sich vorstellen könnten, das Schulfruchtprogramm als Sponsoren zu unterstützen.
 
MK

Nach oben