Forderung nach emotionaler Integration

Arbeitskreis Integration der CDU-Landtagsfraktion vor Ort in Freiburg

 

Mitglieder des Arbeitskreises Integration haben Mitte Januar das Büro für Migration und Integration sowie den Caritasverband in Freiburg besucht. Die CDU-Abgeordneten Friedlinde Gurr-Hirsch, Viktoria Schmid und Günther-Martin Pauli hatten dabei die Möglichkeit, zahlreiche Konzepte und Projekte der Breisgaustadt kennenzulernen. Kompetent begleitet wurden sie von den Freiburger Stadträten Dr. Sylvie Nantcha und Bernhard Schätzle.
 
Vor Ort stand zunächst eine ausführliche und produktive Diskussionsrunde mit einem Vortrag über die kommunalpolitische Aufgabenstellung in Sachen Migration und Integration und ihrer Umsetzung in der Stadt Freiburg auf dem Programm. Anschließend wurden integrationsrelevante Einrichtungen besucht, wodurch den Teilnehmerinnen und Teilnehmer detaillierte Einblicke in verschiedene Arbeitsweisen und einzelne Projekte wie beispielsweise „Frauen Stärken im Quartier“ oder „Sport um Mitternacht“ gewährt wurden.
 
Die Landtagsabgeordneten zeigten sich sehr beeindruckt von der kommunalen Integrationsarbeit und den Integrationsprojekten in Freiburg. Friedlinde Gurr-Hirsch war vor allem vom Programm „Berufswege finden“ angetan, welches Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt lebensnah unterstützt. „Die hierbei praktizierte Netzwerkbildung durch eine Art Tandempartner in der Berufswelt führt zu einer Integration im doppelten Sinne. Eine Integrierung ins Arbeitsleben sowie in einen neuen Personen- und Bekanntenkreis. Auch wenn das Projekt erst Pilotcharakter hat, sind Erfolgsquoten bereits erwähnenswert. So hat jeder zweite Teilnehmer eine Stelle auf dem Arbeitsmarkt gefunden“, betonte die CDU-Politikerin in ihrer Stellungnahme.
 
Friedlinde Gurr-Hirsch betrachtet unsere Gesellschaft als Verantwortungsgemeinschaft. „Wer für sich und andere verantwortungsvoll handelt, ist Teil unserer Gesellschaft. Deshalb ist es mir wichtig, eine emotionale Integration der hier lebenden Menschen mit Migrationshintergrund zu erreichen“, so die Landtagsabgeordnete.

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