Die Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch ermuntert die Bürgerinnen und Bürger aus ihrem Wahlkreis zur Bewerbung um den Landespreis für Heimatforschung.

„Seit dem Jahre 1982 wird diese Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg jährlich an Menschen verliehen, die sich ehrenamtlich mit einem Gebiet der Heimatforschung befassen. Dabei ist es das Ziel, beispielhafte wissenschaftliche Leistungen zu würdigen, die auf eigener Forschungsleistung beruhen und nicht im Zusammenhang mit einer wissenschaftlichen Ausbildung bzw. einer darauf aufbauenden beruflichen Tätigkeit stehen“, erläuterte Friedlinde Gurr-Hirsch, die auch Vorsitzende des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart ist.  
 
Erforschung und Darstellung der Heimat finden im Südwesten seit mehr als 200 Jahren weites Interesse und erbringen regelmäßig Ergebnisse von hohem Rang. Daran waren neben den Fachwissenschaftlern immer auch in großer Anzahl Laien aus allen Berufen und Schichten beteiligt. Heute ist es gerade in einem zusammenwachsenden Europa von großem Wert, dass der örtlichen und regionalen Vielfalt besondere Beachtung entgegen gebracht wird. „Denn bei aller übernationalen Öffnung der Gesellschaft bleibt die Verwurzelung des Menschen in seiner Heimat ein elementares Grundbedürfnis“, äußerte sich Friedlinde Gurr-Hirsch überzeugt. Ihrer Meinung nach hilft die Erforschung der Heimat, ihrer Traditionen und gesellschaftlichen Zusammenhänge vor allem auch der jungen Generation dabei in Toleranz die Heimat anderer zu achten.
 
Bewerbungen nimmt das Regierungspräsidium Freiburg, Referat 23 (Landespreis für Heimatforschung), Bissierstraße 7 in 79114 Freiburg bis zum 30.04.2012 gerne entgegen. Weitere Informationen zum Landespreis für Heimatforschung 2012 sind unter www.landespreis-fuer-heimatforschung.de zu finden. Friedlinde Gurr-Hirsch steht allen Interessierten sehr gerne als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
 
MK

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