Friedlinde Gurr-Hirsch, Dr. Michael Preusch und Erwin Wagenbach erörtern aktuelle Fragen in der Vulpius Klinik und den Firmen Kochendörfer und IBR Leiterplatten

Gemeinsam mit Stadtrat Erwin Wagenbach besuchten Staatssekretärin Gurr-Hirsch und der Kandidat zur Landtagswahl 2021, Dr. Preusch die Vulpius Klinik in Bad Rappenau. Im Gespräch mit dem ärztlichen Direktor Prof. Dr. Peter Hahn sowie dem Geschäftsführer Joachim Off ließ man sich vor Ort von der erfolgreichen Arbeit der Klinikmitarbeiterinnen und -mitarbeiter überzeugen. Diskutiert wurde unter anderem die Neustrukturierung der Notfallversorgung, die in der aktuellen Fassung für spezialisierte Kliniken zukünftig ein Problem darstellen wird. „Mit dem Mediziner Dr. Preusch haben Sie als Klinik aber auch die Patienten in der Region einen Fürsprecher, der Ihre Themen kompetent in die Landespolitik tragen kann“ beschreibt Gurr-Hirsch ihren möglichen Nachfolger. „Aus kommunaler Sicht ist die Vulpius Klinik und ihre Erweiterung nicht nur ein Gewinn, sondern eine unverzichtbare Institution“ bringt Erwin Wagenbach das Bauprojekt auf den Punkt.

Zum Thema „Wirtschaft zu Zeiten von Corona“ schloss sich ein Besuch der Firma Kochendörfer an, die als mittelständischer Dienstleister der Fliesenmeisterei über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist. Der Nachwuchs- und damit Fachkräftemangel sei ein echtes Problem und die große Herausforderung der Zukunft vieler Handwerksbetriebe, so Ralf Kochendörfer. Im Anschluss folgte man der Einladung der Firma IBR Leiterplatten GmbH & Co KG die sich als innovativer Zulieferer der Hochtechnologie unter anderem in der Automobilindustrie einen Namen gemacht hat.

IBR Leiterplatten ist seit 1989 ein deutscher Hersteller und internationaler Lieferant von Leiterplatten. Neben der eigenen Prototypenfertigung bis hin zur (Groß-)Serie aus europäischer bzw. chinesischer Produktion, bietet das IBR-Team seinen Kunden einen deutschen Komplettservice und eine umfassend technische Beratung. Anspruchsvolle Leistungselektronik, die u. a. in der E-Mobilität Anwendung finden, gehören mittlerweile zum Tagesgeschäft.

In den erweiterten, neuen Räumlichkeiten stellten die Tüftler auch im Rahmen des eigenen Gebäudeausbaus ihre Fähigkeiten unter Beweis. Preusch sieht in diesen regionalen „Leuchttürmen der Innovation“ ein großes Potenzial und unterstützt den Gedanken von Entwicklungsnetzwerken im Raum Heilbronn. Den Fördergedanken greift Staatssekretärin Gurr-Hirsch auf und nimmt die Anliegen der Unternehmerfamilie Ringler mit nach Stuttgart.

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