Handel fordert Abkehr von Sonderregeln

Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch macht sich mit Hygieneregelungen im Lebensmitteleinzelhandel vertraut

Dazu besuchte sie, zusammen mit Sabine Hagmann, Geschäftsführerin des Handelsverbands Baden-Württemberg, den Discounter Lidl in Untergruppenbach. 

Dort wurde sie vom Deutschlandchef Matthias Oppitz begrüßt. Dieser beklagte den „Flickenteppich“ unterschiedlicher Regelungen in Deutschland, was das Tragen von Masken bei den Mitarbeitern und den berechneten Raumbedarf der Kunden angeht.

Friedlinde Gurr-Hirsch berichtete, dass sie mit dem Wirtschaftsministerium im Austausch stehe. Man dürfe in Bälde eine Regelung erwarten. Dabei räumte sie ein, dass man auch in der Landesregierung mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs sei. „Das Wirtschaftsministerium wäre gerne schneller, das Sozialministerium ist vorsichtig.“ Bei vielen Themen müsse man auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

Ein weiterer Besuch galt dem mittelständischen Lebensmitteleinzelhändler Ueltzhöfer, der ein ausgeklügeltes, schlüssiges Hygienekonzept in seinen sechs EDEKA Märkten verbindlich umgesetzt hat. Beeindruckt zeigte sich die Agrarstaatssekretärin von der digitalen Kundenerfassung.

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