Sportstättenförderung 2020: 17,5 Millionen Euro für 111 Bauprojekte

In den Wahlkreis Eppingen fließen Fördermittel i.H.v. 447.000 Euro

Baden-Württemberg fördert im Rahmen des Solidarpakts Sport im Jahr 2020 insgesamt 111 kommunale Sportstättenbauprojekte mit rund 17,5 Millionen Euro. Darauf haben sich das Kultusministerium, die Regierungspräsidien, die kommunalen Landesverbände und die drei baden-württembergischen Sportbünde verständigt.

 „Mit den Geldern werden Neubauten und die Sanierung von Sporthallen, Sportplätzen sowie Leichtathletikanlagen finanziert. Damit geben wir erneut ein Bekenntnis zum Sportland Baden-Württemberg ab und schaffen gemeinsam gute Bedingungen für den Trainings- und Spielbetrieb“ teilte die CDU-Landtagsabgeordnete Friedlinde Gurr-Hirsch mit.

Die Zuschüsse werden für Einrichtungen bewilligt, die sowohl für den Sportunterricht als auch für den Übungs- und Wettkampfbetrieb von Sportvereinen zur Verfügung stehen und damit vielseitig genutzt werden können. Schulsport und Vereinssport profitieren somit gleichermaßen. „Es freut mich besonders, dass im Wahlkreis Eppingen vier Projekte gefördert werden. In Abstatt wird die Erneuerung der Beleuchtung der Sporthalle im Vereinszentrum mit 25.000 Euro gefördert, in Bad Rappenau die Erneuerung der Tartanbahn im Waldstadion mit 137.000 Euro. Massenbachhausen erhält u.a. für eine Kunststofflaufbahn mit Weitsprunggrube im Stadion Fördermittel in Höhe von 72.000 Euro während in Untergruppenbach die Sanierung der Hohenriethalle mit 213.000 Euro unterstützt wird“, so die Abgeordnete.

Hintergrund:

Für das Programm 2020 wurden bis zum Stichtag 31.12.2019 insgesamt 135 Anträge gestellt. Damit konnten landesweit rund 82,2 Prozent der Anträge (111 von 135) berücksichtigt werden.

Auf den Regierungsbezirk Stuttgart entfallen dabei 35 genehmigte Anträge (rd. 6,5 Mio. Euro), auf den Regierungsbezirk Karlsruhe 28 Anträge (rd. 4,5 Mio. Euro), auf den Regierungsbezirk Freiburg 27 Anträge (rd. 3,6 Mio. Euro) und auf den Regierungsbezirk Tübingen 21 Anträge (rd. 2,9 Mio. Euro). Das Programmvolumen von 17,5 Mio. Euro wird im Verhältnis der Einwohnerzahlen verteilt.

Die mangels Mitteln abgelehnten förderfähigen Anträge können für die Förderrunde 2021 erneut eingereicht werden. Antragsfrist hierfür ist der 31.12.2020. Die Bewilligungsbehörde ist das örtlich zuständige Regierungspräsidium. Nach den Vereinbarungen im Solidarpakt Sport III ist für 2021 wiederum ein Programmvolumen von mindestens 17 Mio. Euro vorgesehen.

Der Fördersatz beträgt in der Regel 30 Prozent der zuschussfähigen Ausgaben. Voraussetzung für die Förderung ist, dass die Sportstätten vielfältig genutzt werden können. Die geltenden pauschalierten zuwendungsfähigen Ausgaben und die danach maßgeblichen Zuwendungen sind der Verwaltungsvorschrift zur Förderung des Baus von kommunalen Sporthallen und Sportfreianlagen (VwV Kommunale Sportstättenbauförderung) vom 25. März 2014 zu entnehmen. 

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