Hochtechnologieforschung in Baden-Württemberg

Friedlinde Gurr-Hirsch MdL organisiert Besuch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Lampoldshausen

Immer wieder sind Führungen für die Bürger von großem Interesse, daher war der Andrang zur politischen Herbstexkursion der Landtagsabgeordneten und Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch zum Weltraumtechnologiestandort Lampoldshausen erneut überwältigend.


Begrüßt wurde die Gruppe von Andreas Haberzettl, stellvertretender Leiter der Abteilung Versuchsanlagen, der einen kurzen Überblick über die Aufgaben des DLR gab. Etwa 220 Mitarbeiter betreiben hier europaweit führend Grundlagenforschung und die Weiterentwicklung der Triebwerkstechnik und arbeiten eng mit der Europäischen Weltraumorganisation ESA zusammen. „Ich bin immer wieder aufs Neue beeindruckt von der Hochtechnologie, die in unserer Region beheimatet ist“, erklärte Gurr-Hirsch. Im „Gepäck“ hatte die Landespolitikerin eine Förderzusage in Höhe von 16 Mio. Euro für das Wasserstoff-Projekt „zero emission“, das im DLR Lampoldshausen entwickelt wird.

 

Mit dem ehemaligen Prüfstandsleiter Adolf Frank und dem Ingenieur Markus Rehberger konnte Friedlinde Gurr-Hirsch zwei ausgewiesene Fachleute des DLR des Standorts gewinnen, die aus zum Großteil aus eigener Erfahrung einen Überblick über die Entwicklung der letzten 60 Jahre gaben und damit die begeisterten Besucher in Staunen versetzten. Eine rund zweistündige Führung durch das DLR-Forum für Raumfahrtantrieb bot der Gruppe die Möglichkeit, Einblick in die Arbeit mit der Ariane-Trägerraketenfamilie und in die aktuelle Entwicklung, wie z.B. Wasserstoff als Energieträger, zu bekommen.

Seit dem Jahr 2000 werden Wissenstransfers in die regionale Industrie vom Technologie-Transfer-Zentrum (TTZ) aktiv unterstützt. „Ein echter Wachstumsmotor!“, so Gurr-Hirsch.


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